{"id":15397,"date":"2019-07-19T23:59:43","date_gmt":"2019-07-19T21:59:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=15397"},"modified":"2019-07-20T07:04:44","modified_gmt":"2019-07-20T05:04:44","slug":"ich-wurde-gefragt-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=15397","title":{"rendered":"Ich wurde gefragt&#8230;.. (1)"},"content":{"rendered":"Stickerinnen stellten mir Fragen zum Grundstich, mit dem das lichte Fadengitter stabilisiert wird.<\/p>\n<p>Sie wollten wissen, warum dieser Stich in der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei diagonal zum Fadenlauf gearbeitet wird<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-15399\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/1_Ich-wurde-gefragt....1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>und nicht im geraden Fadenlauf, wie er in einigen anderen Stickarten gestickt wird. (F\u00fcr einige Stickerinnen w\u00e4re es viel einfacher, den Stich im geraden Fadenlauf zu sticken; Fehler im Einhalten der richtigen diagonalen Linie k\u00f6nnten vermieden werden.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-15400\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/2_Ich-wurde-gefragt....1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit horizontal und vertikal gearbeiteten Reihen k\u00f6nnte man den gleichen Effekt erzielen &#8211; einmal um jedes Fadenpaar wickelnd und je ein doppeltes halbes Kreuz \u00fcber den Fadenkreuzen der Gewebef\u00e4den bildend.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-15401\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/3_Ich-wurde-gefragt....1.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Also, warum wird der Stich in der Schwalm diagonal zum Fadenlauf gearbeitet?<\/p>\n<p>Meine Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>Als die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei vor mehr als 200 Jahren aufkam, wurde sie meist von professionellen Stickerinnen ausgef\u00fchrt. Diese suchten immer einen Weg, ihre Arbeit schneller erledigen und damit g\u00fcnstiger anbieten zu k\u00f6nnen. Diese Stickerinnen gaben ihr Wissen weiter. Damals stand Stickanf\u00e4ngerinnen kein Internet zur Verf\u00fcgung und auf B\u00fccher konnten sie auch nicht zur\u00fcckgreifen. Sie \u00fcbernahmen die Stiche, wie sie ihnen gelehrt wurden. Und im Lauf der Zeit fand diese Arbeitsweise den Weg in den Unterricht der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei.<\/p>\n<p>Zur damaliegn Zeit war es \u00fcblich, fast ausschlie\u00dflich lichte Fl\u00e4chenf\u00fcllmuster zu sticken. Zeit war kostbar und lichte Muster bestehen meist aus zwei Arbeitsg\u00e4ngen: Erst wird das Fadengitter mit dem Grundstich stabilisiert, dann wird ein Muster mit Rosenstichen oder Stopfstichen in das Gitter eingearbeitet. Das Arbeiten dieser beiden unterschiedlichen Schritte erfordert viel Zeit.<\/p>\n<p>Das Stciken des Grundstiches diagonal zum Fadenlauf erm\u00f6glichte es den Stickerinnen, eine Reihe unterschiedlicher Muster zu kreieren, ohne vorher ein komplettes Grundstichgitter arbeiten zu m\u00fcssen. Denn wenn der Stich in diagonalen Reihen verl\u00e4uft, kann man andere Stiche, die auch in diagonalen Reihen verlaufen, einfach daneben setzen, um unterschiedlliche Musterungen zu erreichen. Dieser Weg spart also Zeit. Nicht alle Muster kann man auf diese Weise arbeiten, nur diagonal gestreifte. Aber die Schw\u00e4lmerinnen f\u00fcgten ihren Stickereien immer solch diagonal gestreifte Muster bei, wie viele Beispiele zeigen:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=11562\">Historische Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei <\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8678\">Historische Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmel-Stickerei (D)  <\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=6986\">Historische Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmel-Stickerei (B)  <\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=6132\">Die Fl\u00e4chenf\u00fcllmuster des historisches Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmels A <\/a> <\/p>\n<p>Grundstiche k\u00f6nnen kombiniert werden mit: Rosenstichen, Marburger Grundstichen, Doppelten Marburger Grundstichen, Franz\u00f6sischem Stich, Franz\u00f6sischem Stich &#8211; verkehrt,  Franz\u00f6sischem Stich &#8211; halb, Franz\u00f6sischem Stich &#8211; halb mit L\u00fccke und Franz\u00f6sischem Stich &#8211; einseitig halb. (Alle diese Stiche sind in <em><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?page_id=445\">Mustert\u00fccher `Lichte Muster\u00b4<\/a><\/em><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?page_id=445\"><\/a> zu finden.)<\/p>\n<p>Noch mehr Variationen kann man durch die unterschiedliche Anzahl von Reihen der verwendeten Stiche erzielen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stickerinnen stellten mir Fragen zum Grundstich, mit dem das lichte Fadengitter stabilisiert wird. Sie wollten wissen, warum dieser Stich in der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei diagonal zum Fadenlauf gearbeitet wird und nicht im geraden Fadenlauf, wie er in einigen anderen Stickarten gestickt wird. (F\u00fcr einige Stickerinnen w\u00e4re es viel einfacher, den Stich im geraden Fadenlauf zu sticken; Fehler im Einhalten der richtigen diagonalen Linie k\u00f6nnten vermieden werden.) 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Zur damaliegn Zeit war es \u00fcblich, fast ausschlie\u00dflich lichte Fl\u00e4chenf\u00fcllmuster zu sticken. Zeit war kostbar und lichte Muster bestehen meist aus zwei Arbeitsg\u00e4ngen: Erst wird das Fadengitter mit dem Grundstich stabilisiert, dann wird ein Muster mit Rosenstichen oder Stopfstichen in das Gitter eingearbeitet. Das Arbeiten dieser beiden unterschiedlichen Schritte erfordert viel Zeit. Das Stciken des Grundstiches diagonal zum Fadenlauf erm\u00f6glichte es den Stickerinnen, eine Reihe unterschiedlicher Muster zu kreieren, ohne vorher ein komplettes Grundstichgitter arbeiten zu m\u00fcssen. Denn wenn der Stich in diagonalen Reihen verl\u00e4uft, kann man andere Stiche, die auch in diagonalen Reihen verlaufen, einfach daneben setzen, um unterschiedlliche Musterungen zu erreichen. Dieser Weg spart also Zeit. Nicht alle Muster kann man auf diese Weise arbeiten, nur diagonal gestreifte. 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Meine Erkl\u00e4rung: Als die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei vor mehr als 200 Jahren aufkam, wurde sie meist von professionellen Stickerinnen ausgef\u00fchrt. Diese suchten immer einen Weg, ihre Arbeit schneller erledigen und damit g\u00fcnstiger anbieten zu k\u00f6nnen. Diese Stickerinnen gaben ihr Wissen weiter. Damals stand Stickanf\u00e4ngerinnen kein Internet zur Verf\u00fcgung und auf B\u00fccher konnten sie auch nicht zur\u00fcckgreifen. Sie \u00fcbernahmen die Stiche, wie sie ihnen gelehrt wurden. Und im Lauf der Zeit fand diese Arbeitsweise den Weg in den Unterricht der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei. Zur damaliegn Zeit war es \u00fcblich, fast ausschlie\u00dflich lichte Fl\u00e4chenf\u00fcllmuster zu sticken. Zeit war kostbar und lichte Muster bestehen meist aus zwei Arbeitsg\u00e4ngen: Erst wird das Fadengitter mit dem Grundstich stabilisiert, dann wird ein Muster mit Rosenstichen oder Stopfstichen in das Gitter eingearbeitet. 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Aber die Schw\u00e4lmerinnen f\u00fcgten ihren Stickereien immer solch diagonal gestreifte Muster bei, wie viele Beispiele zeigen: Historische Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei Historische Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmel-Stickerei (D) Historische Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmel-Stickerei (B) Die Fl\u00e4chenf\u00fcllmuster des historisches Schw\u00e4lmer Mieder\u00e4rmels A Grundstiche k\u00f6nnen kombiniert werden mit: Rosenstichen, Marburger Grundstichen, Doppelten Marburger Grundstichen, Franz\u00f6sischem Stich, Franz\u00f6sischem Stich &#8211; verkehrt, Franz\u00f6sischem Stich &#8211; halb, Franz\u00f6sischem Stich &#8211; halb mit L\u00fccke und Franz\u00f6sischem Stich &#8211; einseitig halb. (Alle diese Stiche sind in Mustert\u00fccher `Lichte Muster\u00b4 zu finden.) 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