{"id":20637,"date":"2021-11-19T23:59:10","date_gmt":"2021-11-19T21:59:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=20637"},"modified":"2021-11-19T14:08:37","modified_gmt":"2021-11-19T12:08:37","slug":"bewerbung-eingereicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=20637","title":{"rendered":"Bewerbung eingereicht"},"content":{"rendered":"In Deutschland \u00fcben nur noch relativ wenige Stickerinnen die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei aus. Viele von ihnen sind im Rentenalter bzw. im fortgeschrittenen Rentenalter. Nachwuchs ist schwer zu finden. Daher sehe nicht nur ich den Fortbestand dieses regionaltypischen Kunsthandwerkes gef\u00e4hrdet. Auch andere Stickerinnen aus ganz Deutschlands sind mit mir der Meinung, dass die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei dringend einen neuen Impuls braucht. Sie haben mich darin best\u00e4rkt, etwas in dieser Richtung zu unternehmen. <\/p>\n<p>Um dem Interesse daran neuen Schub zu verleihen und den Blick einer breiteren \u00d6ffentlichkeit auf diese vielschichtige und dadurch einmalige Technik zu lenken, habe ich eine <strong>Bewerbung zur Eintragung der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes<\/strong> beim Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst eingereicht.<\/p>\n<p>Meine jahrzehntelange intensive Besch\u00e4ftigung mit der in der Schwalm entwickelten Kombination verschiedener Sticktechniken und meine daraus gewonnene \u00dcberzeugung von deren Einmaligkeit sowie meine Sorge vor dem Niedergang dieses Kulturgutes haben mich dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen.<\/p>\n<p>Denn seit nunmehr fast 40 Jahren besch\u00e4ftige ich mich sehr eingehend mit dieser Handarbeitstechnik. Hunderte Stickereien wurden von mir gefertigt. \u00dcberlieferte Projekte aus allen Zeiten seit dem Ende des 18. Jahrhunderts durfte ich analysieren. Meine vielf\u00e4ltigen Kontakte zu Stickerinnen aus aller Welt haben mir erm\u00f6glicht, den Blick von au\u00dfen auf die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei wahrzunehmen. Die gr\u00fcndliche Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte der Wei\u00dfstickerei und Vergleiche mit den Stickereien anderer L\u00e4nder haben zu meiner festen Meinung beigetragen, dass die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei speziell und einzigartig ist.   <\/p>\n<p>Zwei renommierte Expertinnen haben meinen Antrag unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Im April n\u00e4chsten Jahres wird sich zeigen, ob diese Bewerbung einer der (bis zu vier) Vorschl\u00e4ge sein wird, die das Land Hessen dem Sekretariat der Kultusministerkonferenz \u00fcbermittelt.<br \/>\n<center>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; <center\/><\/p>\n<p>Diese erstellt dann aus den Bewerbungen aller 16 Bundesl\u00e4nder eine Vorschlagsliste, die an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission weitergeleitet wird.<\/p>\n<p>Das Expertenkomitee pr\u00fcft und bewertet die Bewerbungen und unterbreitet Vorschl\u00e4ge, welche davon in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden sollten oder welche Bewerbungen sogar f\u00fcr eine UNESCO-Nominierung des Immateriellen Kulturerbes aus Deutschland geeignet sind.<\/p>\n<p>Die endg\u00fcltige Entscheidung dar\u00fcber trifft dann die Kultusministerkonferenz der L\u00e4nder gemeinsam mit einer Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien.<\/p>\n<p>Wenn Sie wissen wollen, wie ein solches Bewerbungsformular aussieht, k\u00f6nnen Sie hier die pdf-Datei herunterladen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.unesco.de\/sites\/default\/files\/2021-03\/Bewerbungsformular_Bundesweites-Verzeichnis_2021-22.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/1_Bewerbung-IK.jpg\" alt=\"\" width=\"417\" height=\"317\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20640\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/1_Bewerbung-IK.jpg 417w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/1_Bewerbung-IK-280x213.jpg 280w\" sizes=\"auto, (max-width: 417px) 100vw, 417px\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland \u00fcben nur noch relativ wenige Stickerinnen die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei aus. Viele von ihnen sind im Rentenalter bzw. im fortgeschrittenen Rentenalter. Nachwuchs ist schwer zu finden. Daher sehe nicht nur ich den Fortbestand dieses regionaltypischen Kunsthandwerkes gef\u00e4hrdet. Auch andere Stickerinnen aus ganz Deutschlands sind mit mir der Meinung, dass die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei dringend einen neuen Impuls braucht. Sie haben mich darin best\u00e4rkt, etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Um dem Interesse daran neuen Schub zu verleihen und den Blick einer breiteren \u00d6ffentlichkeit auf diese vielschichtige und dadurch einmalige Technik zu lenken, habe ich eine Bewerbung zur Eintragung der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes beim Hessischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst eingereicht. Meine jahrzehntelange intensive Besch\u00e4ftigung mit der in der Schwalm entwickelten Kombination verschiedener Sticktechniken und meine daraus gewonnene \u00dcberzeugung von deren Einmaligkeit sowie meine Sorge vor dem Niedergang dieses Kulturgutes haben mich dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen. Denn seit nunmehr fast 40 Jahren besch\u00e4ftige ich mich sehr eingehend mit dieser Handarbeitstechnik. Hunderte Stickereien wurden von mir gefertigt. \u00dcberlieferte Projekte aus allen Zeiten seit dem Ende des 18. Jahrhunderts durfte ich analysieren. Meine vielf\u00e4ltigen Kontakte zu Stickerinnen aus aller Welt haben mir erm\u00f6glicht, den Blick von au\u00dfen auf die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei wahrzunehmen. Die gr\u00fcndliche Besch\u00e4ftigung mit der Geschichte der Wei\u00dfstickerei und Vergleiche mit den Stickereien anderer L\u00e4nder haben zu meiner festen Meinung beigetragen, dass die Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei speziell und einzigartig ist. Zwei renommierte Expertinnen haben meinen Antrag unterst\u00fctzt. Im April n\u00e4chsten Jahres wird sich zeigen, ob diese Bewerbung einer der (bis zu vier) Vorschl\u00e4ge sein wird, die das Land Hessen dem Sekretariat der Kultusministerkonferenz \u00fcbermittelt. &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; &#8211; Diese erstellt dann aus den Bewerbungen aller 16 Bundesl\u00e4nder eine Vorschlagsliste, die an das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission weitergeleitet wird. Das Expertenkomitee pr\u00fcft und bewertet die Bewerbungen und unterbreitet Vorschl\u00e4ge, welche davon in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden sollten oder welche Bewerbungen sogar f\u00fcr eine UNESCO-Nominierung des Immateriellen Kulturerbes aus Deutschland geeignet sind. Die endg\u00fcltige Entscheidung dar\u00fcber trifft dann die Kultusministerkonferenz der L\u00e4nder gemeinsam mit einer Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien. 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