{"id":23767,"date":"2024-03-28T23:59:31","date_gmt":"2024-03-28T21:59:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=23767"},"modified":"2024-05-22T14:24:18","modified_gmt":"2024-05-22T12:24:18","slug":"schwaelmer-band-1-musteruebertragung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=23767","title":{"rendered":"Schw\u00e4lmer Band (1) Muster\u00fcbertragung"},"content":{"rendered":"Schw\u00e4lmer Band (1) \u2013 Muster\u00fcbertragung<\/p>\n<p>Meinen urspr\u00fcnglichen Plan, auf industriell gewebtem Streifenleinen zu sticken, habe ich aufgegeben. Statt dessen verwendete ich 17\/16-15-f\u00e4diges handgewebtes Leinen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23769\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/2_Just-Fun.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>und schnitt es auf ein Ma\u00df von 200 cm x 35 cm zu. Die mittlere L\u00e4ngsachse wurde entlang eines Gewebefadens mittels kurzer Vorstiche mit farbigem N\u00e4hgarn markiert.<\/p>\n<p>Nun gibt es verschiedene Arten der Muster\u00fcbertragung \u2013 mittels <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3110\">B\u00fcgelmusterstift<\/a>, durchpausen mittels <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=20660\">Blaupapier<\/a>, durchstechen mit Hilfe von Blaupapier, Lichtpausen mit <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=17010\">hitze<\/a>&#8211; oder <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=20612\">wasserl\u00f6slichen<\/a> Stiften (es gibt sie auch von anderen Firmen als den hier genannten). Inzwischen habe ich viel mit den letztgenannten Stiften gearbeitet und meine anf\u00e4nglichen Bedenken dagegen aufgegeben. <\/p>\n<p>Jede Version hat Vor- und Nachteile. Sch\u00f6n bei den letztgenannten Stiften ist, dass sie w\u00e4hrend der Arbeit nicht verblassen und sp\u00e4ter einfach auszuwaschen sind. Allerdings muss man direkt auf das Leinen zeichnen. Durch die Unebenheiten zwischen F\u00e4den und Fadenzwischenr\u00e4umen verspringt der Stift ein wenig.<\/p>\n<p>Da aber das alte, handgewebte, sehr schwere Leinen nicht durchscheinend genug f\u00fcr eine Lichtpause war \u2013 die Vorlage war klar und deutlich, aber das Licht nicht hell genug \u2013 <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23770\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/3_Just-Fun.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>entschied ich mich zum Aufb\u00fcgeln des Musters und benutzte meinen DEKA-Stift. Schon bei fr\u00fcheren, kleineren B\u00fcgel-Designtransfers hatte ich festgestellt, dass sich die Farbe nur schwer vom Papier l\u00f6ste und daher nur schwach auf das Leinen \u00fcbertragen wurde. So habe ich erst einmal Proben mit verschiedenen Papieren durchgef\u00fchrt. <strong>Das billigste, d\u00fcnne Butterbrotpapier funktionierte am besten<\/strong>, <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23771\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/4_Just-Fun.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>dem Architektenpapier haftete die Farbe zu fest an. Auch ist es wichtig, ein sehr hei\u00dfes Eisen zu haben. F\u00fcr solche Zwecke habe ich ein altes B\u00fcgeleisen, das hoch aufheizt.<\/p>\n<p>Das Butterbrotpapier habe ich in Rollenform mit 25 cm Breite gefunden \u2013 ideal f\u00fcr mein Vorhaben. Darauf wurde das Muster in verschiedenen, nicht zu langen Abschnitten \u00fcbertragen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23772\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/5_Just-Fun.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sind die B\u00fcgelmuster kurz, ben\u00f6tigt man keine spezielle Unterlage, die Positionierung gestaltet sich einfacher und man kann viel leichter \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen wurden.<br \/>\nUm die Linien nicht zu breit werden zu lassen, musste der B\u00fcgelmusterstift oft frisch angespitzt werden. Mit dem richtigen <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=20118\">Spitzer <\/a>funktionierte das einwandfrei. Die Mine ist nicht einmal abgebrochen. Dennoch hat der neue Stift w\u00e4hrend des Zeichnens des aufw\u00e4ndigen Musters ca. 5 cm seiner anf\u00e4nglichen L\u00e4nge von 17,5 cm eingeb\u00fc\u00dft. <\/p>\n<p>Um das Muster auf dem B\u00fcgelbrett \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen, habe ich immer nur den Teil des Leinens, der gerade jetzt das Design erhalten sollte, glatt gelegt. Das restliche St\u00fcck wurde aufgerollt.<\/p>\n<p>Das B\u00fcgeleisen auf h\u00f6chste Stufe erhitzt, das B\u00fcgelbrett damit schon mal gut vorgew\u00e4rmt, das Leinen gerade ausgerichtet und auch schon mal \u00fcber geb\u00fcgelt zum Vorw\u00e4rmen, das Muster passgerecht positioniert und mit wenigen Stecknadeln befestigt, begann der entscheidende Arbeitsschritt. Ich habe an der rechten Seite mit dem Aufb\u00fcgeln begonnen. Das Eisen darf niemals w\u00e4hrend des Vorgangs hochgehoben, sondern immer nur verschoben werden. Nach einiger Zeit des B\u00fcgelns habe ich das Eisen etwas nach links verschoben, die rechten Stecknadeln entfernt und das Papier leicht und vorsichtig angehoben, um zu pr\u00fcfen, ob alle Linien klar und deutlich \u00fcbertragen wurden. War das nicht der Fall, wurde das B\u00fcgeleisen nochmal in seine vorherige Position zur\u00fcck geschoben und das Papier mit der Farbe l\u00e4nger erhitzt. Manchmal hatte ich das Gef\u00fchl, das Leinen w\u00fcrde ansengen, aber es ist nur ganz leicht braun geworden. So arbeitete ich mich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nach links vor, bis der vorbereitete Abschnitt des Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen war. Das fertige Teil wurde aufgerollt, der n\u00e4chste Abschnitt vorbereitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun-438x329.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23773\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun-438x329.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun-280x210.jpg 280w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/6_Just-Fun.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So wurde die gesamte Motivborte St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aufgeb\u00fcgelt, bis das lange Band in seiner ganzen Sch\u00f6nheit vor mir lag.  Die angesengten Stellen sind kaum mehr wahrzunehmen, das Muster ist deutlich, aber nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark aufgetragen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun-438x584.jpg\" alt=\"\" width=\"438\" height=\"584\" class=\"aligncenter size-blog-pos-groesse wp-image-23774\" srcset=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun-438x584.jpg 438w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun-210x280.jpg 210w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/7_Just-Fun.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 438px) 100vw, 438px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Damit habe ich die ersten vier Stunden in das Projekt investiert \u2013 mein sorgf\u00e4ltiges Arbeiten hat sich gelohnt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=23646\">Schw\u00e4lmer Band &#8211; Konturenmuster<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schw\u00e4lmer Band (1) \u2013 Muster\u00fcbertragung Meinen urspr\u00fcnglichen Plan, auf industriell gewebtem Streifenleinen zu sticken, habe ich aufgegeben. Statt dessen verwendete ich 17\/16-15-f\u00e4diges handgewebtes Leinen und schnitt es auf ein Ma\u00df von 200 cm x 35 cm zu. Die mittlere L\u00e4ngsachse wurde entlang eines Gewebefadens mittels kurzer Vorstiche mit farbigem N\u00e4hgarn markiert. Nun gibt es verschiedene Arten der Muster\u00fcbertragung \u2013 mittels B\u00fcgelmusterstift, durchpausen mittels Blaupapier, durchstechen mit Hilfe von Blaupapier, Lichtpausen mit hitze&#8211; oder wasserl\u00f6slichen Stiften (es gibt sie auch von anderen Firmen als den hier genannten). Inzwischen habe ich viel mit den letztgenannten Stiften gearbeitet und meine anf\u00e4nglichen Bedenken dagegen aufgegeben. Jede Version hat Vor- und Nachteile. Sch\u00f6n bei den letztgenannten Stiften ist, dass sie w\u00e4hrend der Arbeit nicht verblassen und sp\u00e4ter einfach auszuwaschen sind. Allerdings muss man direkt auf das Leinen zeichnen. Durch die Unebenheiten zwischen F\u00e4den und Fadenzwischenr\u00e4umen verspringt der Stift ein wenig. Da aber das alte, handgewebte, sehr schwere Leinen nicht durchscheinend genug f\u00fcr eine Lichtpause war \u2013 die Vorlage war klar und deutlich, aber das Licht nicht hell genug \u2013 entschied ich mich zum Aufb\u00fcgeln des Musters und benutzte meinen DEKA-Stift. Schon bei fr\u00fcheren, kleineren B\u00fcgel-Designtransfers hatte ich festgestellt, dass sich die Farbe nur schwer vom Papier l\u00f6ste und daher nur schwach auf das Leinen \u00fcbertragen wurde. So habe ich erst einmal Proben mit verschiedenen Papieren durchgef\u00fchrt. Das billigste, d\u00fcnne Butterbrotpapier funktionierte am besten, dem Architektenpapier haftete die Farbe zu fest an. Auch ist es wichtig, ein sehr hei\u00dfes Eisen zu haben. F\u00fcr solche Zwecke habe ich ein altes B\u00fcgeleisen, das hoch aufheizt. Das Butterbrotpapier habe ich in Rollenform mit 25 cm Breite gefunden \u2013 ideal f\u00fcr mein Vorhaben. Darauf wurde das Muster in verschiedenen, nicht zu langen Abschnitten \u00fcbertragen. Sind die B\u00fcgelmuster kurz, ben\u00f6tigt man keine spezielle Unterlage, die Positionierung gestaltet sich einfacher und man kann viel leichter \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen wurden. Um die Linien nicht zu breit werden zu lassen, musste der B\u00fcgelmusterstift oft frisch angespitzt werden. Mit dem richtigen Spitzer funktionierte das einwandfrei. Die Mine ist nicht einmal abgebrochen. Dennoch hat der neue Stift w\u00e4hrend des Zeichnens des aufw\u00e4ndigen Musters ca. 5 cm seiner anf\u00e4nglichen L\u00e4nge von 17,5 cm eingeb\u00fc\u00dft. Um das Muster auf dem B\u00fcgelbrett \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen, habe ich immer nur den Teil des Leinens, der gerade jetzt das Design erhalten sollte, glatt gelegt. Das restliche St\u00fcck wurde aufgerollt. Das B\u00fcgeleisen auf h\u00f6chste Stufe erhitzt, das B\u00fcgelbrett damit schon mal gut vorgew\u00e4rmt, das Leinen gerade ausgerichtet und auch schon mal \u00fcber geb\u00fcgelt zum Vorw\u00e4rmen, das Muster passgerecht positioniert und mit wenigen Stecknadeln befestigt, begann der entscheidende Arbeitsschritt. Ich habe an der rechten Seite mit dem Aufb\u00fcgeln begonnen. Das Eisen darf niemals w\u00e4hrend des Vorgangs hochgehoben, sondern immer nur verschoben werden. Nach einiger Zeit des B\u00fcgelns habe ich das Eisen etwas nach links verschoben, die rechten Stecknadeln entfernt und das Papier leicht und vorsichtig angehoben, um zu pr\u00fcfen, ob alle Linien klar und deutlich \u00fcbertragen wurden. War das nicht der Fall, wurde das B\u00fcgeleisen nochmal in seine vorherige Position zur\u00fcck geschoben und das Papier mit der Farbe l\u00e4nger erhitzt. Manchmal hatte ich das Gef\u00fchl, das Leinen w\u00fcrde ansengen, aber es ist nur ganz leicht braun geworden. 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Da aber das alte, handgewebte, sehr schwere Leinen nicht durchscheinend genug f\u00fcr eine Lichtpause war \u2013 die Vorlage war klar und deutlich, aber das Licht nicht hell genug \u2013 entschied ich mich zum Aufb\u00fcgeln des Musters und benutzte meinen DEKA-Stift. Schon bei fr\u00fcheren, kleineren B\u00fcgel-Designtransfers hatte ich festgestellt, dass sich die Farbe nur schwer vom Papier l\u00f6ste und daher nur schwach auf das Leinen \u00fcbertragen wurde. So habe ich erst einmal Proben mit verschiedenen Papieren durchgef\u00fchrt. Das billigste, d\u00fcnne Butterbrotpapier funktionierte am besten, dem Architektenpapier haftete die Farbe zu fest an. Auch ist es wichtig, ein sehr hei\u00dfes Eisen zu haben. F\u00fcr solche Zwecke habe ich ein altes B\u00fcgeleisen, das hoch aufheizt. Das Butterbrotpapier habe ich in Rollenform mit 25 cm Breite gefunden \u2013 ideal f\u00fcr mein Vorhaben. Darauf wurde das Muster in verschiedenen, nicht zu langen Abschnitten \u00fcbertragen. Sind die B\u00fcgelmuster kurz, ben\u00f6tigt man keine spezielle Unterlage, die Positionierung gestaltet sich einfacher und man kann viel leichter \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen wurden. Um die Linien nicht zu breit werden zu lassen, musste der B\u00fcgelmusterstift oft frisch angespitzt werden. Mit dem richtigen Spitzer funktionierte das einwandfrei. Die Mine ist nicht einmal abgebrochen. Dennoch hat der neue Stift w\u00e4hrend des Zeichnens des aufw\u00e4ndigen Musters ca. 5 cm seiner anf\u00e4nglichen L\u00e4nge von 17,5 cm eingeb\u00fc\u00dft. Um das Muster auf dem B\u00fcgelbrett \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen, habe ich immer nur den Teil des Leinens, der gerade jetzt das Design erhalten sollte, glatt gelegt. Das restliche St\u00fcck wurde aufgerollt. Das B\u00fcgeleisen auf h\u00f6chste Stufe erhitzt, das B\u00fcgelbrett damit schon mal gut vorgew\u00e4rmt, das Leinen gerade ausgerichtet und auch schon mal \u00fcber geb\u00fcgelt zum Vorw\u00e4rmen, das Muster passgerecht positioniert und mit wenigen Stecknadeln befestigt, begann der entscheidende Arbeitsschritt. Ich habe an der rechten Seite mit dem Aufb\u00fcgeln begonnen. Das Eisen darf niemals w\u00e4hrend des Vorgangs hochgehoben, sondern immer nur verschoben werden. Nach einiger Zeit des B\u00fcgelns habe ich das Eisen etwas nach links verschoben, die rechten Stecknadeln entfernt und das Papier leicht und vorsichtig angehoben, um zu pr\u00fcfen, ob alle Linien klar und deutlich \u00fcbertragen wurden. War das nicht der Fall, wurde das B\u00fcgeleisen nochmal in seine vorherige Position zur\u00fcck geschoben und das Papier mit der Farbe l\u00e4nger erhitzt. Manchmal hatte ich das Gef\u00fchl, das Leinen w\u00fcrde ansengen, aber es ist nur ganz leicht braun geworden. 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Statt dessen verwendete ich 17\/16-15-f\u00e4diges handgewebtes Leinen und schnitt es auf ein Ma\u00df von 200 cm x 35 cm zu. Die mittlere L\u00e4ngsachse wurde entlang eines Gewebefadens mittels kurzer Vorstiche mit farbigem N\u00e4hgarn markiert. Nun gibt es verschiedene Arten der Muster\u00fcbertragung \u2013 mittels B\u00fcgelmusterstift, durchpausen mittels Blaupapier, durchstechen mit Hilfe von Blaupapier, Lichtpausen mit hitze&#8211; oder wasserl\u00f6slichen Stiften (es gibt sie auch von anderen Firmen als den hier genannten). Inzwischen habe ich viel mit den letztgenannten Stiften gearbeitet und meine anf\u00e4nglichen Bedenken dagegen aufgegeben. Jede Version hat Vor- und Nachteile. Sch\u00f6n bei den letztgenannten Stiften ist, dass sie w\u00e4hrend der Arbeit nicht verblassen und sp\u00e4ter einfach auszuwaschen sind. Allerdings muss man direkt auf das Leinen zeichnen. Durch die Unebenheiten zwischen F\u00e4den und Fadenzwischenr\u00e4umen verspringt der Stift ein wenig. Da aber das alte, handgewebte, sehr schwere Leinen nicht durchscheinend genug f\u00fcr eine Lichtpause war \u2013 die Vorlage war klar und deutlich, aber das Licht nicht hell genug \u2013 entschied ich mich zum Aufb\u00fcgeln des Musters und benutzte meinen DEKA-Stift. Schon bei fr\u00fcheren, kleineren B\u00fcgel-Designtransfers hatte ich festgestellt, dass sich die Farbe nur schwer vom Papier l\u00f6ste und daher nur schwach auf das Leinen \u00fcbertragen wurde. So habe ich erst einmal Proben mit verschiedenen Papieren durchgef\u00fchrt. Das billigste, d\u00fcnne Butterbrotpapier funktionierte am besten, dem Architektenpapier haftete die Farbe zu fest an. Auch ist es wichtig, ein sehr hei\u00dfes Eisen zu haben. F\u00fcr solche Zwecke habe ich ein altes B\u00fcgeleisen, das hoch aufheizt. Das Butterbrotpapier habe ich in Rollenform mit 25 cm Breite gefunden \u2013 ideal f\u00fcr mein Vorhaben. Darauf wurde das Muster in verschiedenen, nicht zu langen Abschnitten \u00fcbertragen. Sind die B\u00fcgelmuster kurz, ben\u00f6tigt man keine spezielle Unterlage, die Positionierung gestaltet sich einfacher und man kann viel leichter \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen wurden. Um die Linien nicht zu breit werden zu lassen, musste der B\u00fcgelmusterstift oft frisch angespitzt werden. Mit dem richtigen Spitzer funktionierte das einwandfrei. Die Mine ist nicht einmal abgebrochen. Dennoch hat der neue Stift w\u00e4hrend des Zeichnens des aufw\u00e4ndigen Musters ca. 5 cm seiner anf\u00e4nglichen L\u00e4nge von 17,5 cm eingeb\u00fc\u00dft. Um das Muster auf dem B\u00fcgelbrett \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen, habe ich immer nur den Teil des Leinens, der gerade jetzt das Design erhalten sollte, glatt gelegt. Das restliche St\u00fcck wurde aufgerollt. Das B\u00fcgeleisen auf h\u00f6chste Stufe erhitzt, das B\u00fcgelbrett damit schon mal gut vorgew\u00e4rmt, das Leinen gerade ausgerichtet und auch schon mal \u00fcber geb\u00fcgelt zum Vorw\u00e4rmen, das Muster passgerecht positioniert und mit wenigen Stecknadeln befestigt, begann der entscheidende Arbeitsschritt. Ich habe an der rechten Seite mit dem Aufb\u00fcgeln begonnen. Das Eisen darf niemals w\u00e4hrend des Vorgangs hochgehoben, sondern immer nur verschoben werden. Nach einiger Zeit des B\u00fcgelns habe ich das Eisen etwas nach links verschoben, die rechten Stecknadeln entfernt und das Papier leicht und vorsichtig angehoben, um zu pr\u00fcfen, ob alle Linien klar und deutlich \u00fcbertragen wurden. War das nicht der Fall, wurde das B\u00fcgeleisen nochmal in seine vorherige Position zur\u00fcck geschoben und das Papier mit der Farbe l\u00e4nger erhitzt. Manchmal hatte ich das Gef\u00fchl, das Leinen w\u00fcrde ansengen, aber es ist nur ganz leicht braun geworden. So arbeitete ich mich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck nach links vor, bis der vorbereitete Abschnitt des Muster vollst\u00e4ndig \u00fcbertragen war. Das fertige Teil wurde aufgerollt, der n\u00e4chste Abschnitt vorbereitet. So wurde die gesamte Motivborte St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck aufgeb\u00fcgelt, bis das lange Band in seiner ganzen Sch\u00f6nheit vor mir lag. Die angesengten Stellen sind kaum mehr wahrzunehmen, das Muster ist deutlich, aber nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark aufgetragen. Damit habe ich die ersten vier Stunden in das Projekt investiert \u2013 mein sorgf\u00e4ltiges Arbeiten hat sich gelohnt. 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