{"id":3958,"date":"2014-06-28T03:07:00","date_gmt":"2014-06-28T02:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3958"},"modified":"2015-04-25T09:50:23","modified_gmt":"2015-04-25T08:50:23","slug":"alte-handwerkskunst-der-schablonenstecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3958","title":{"rendered":"Alte Handwerkskunst \u2013 Der Schablonenstecher"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3233\">Schw\u00e4lmer Tracht<\/a> hat viele Bestandteile, die durch leuchtende Farben und bestechend pr\u00e4zise ausgef\u00fchrte Buntstickerei mit Seide ins Auge fallen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Kappenboden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Kappenboden-438x328.jpg\" alt=\"Kappenboden\" width=\"438\" height=\"328\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Wie ist es m\u00f6glich, dass diese Stickerei auf Kappenb\u00f6den, an Kappenschn\u00fcren, auf Tanzecken, an <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3748\">Strumpfb\u00e4ndern<\/a>, auf Schulterpatten der M\u00e4nnerkittel, auf dem \u201eGeschappel\u201c der Braut und anderem so pr\u00e4chtig wirkt, so pr\u00e4zis ausgef\u00fchrt wurde und so erhaben erscheint? Der Grund ist eine Papp-Einlage, \u00fcber die die zarten Seidenf\u00e4den gestickt werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Schablone_fuer_eine_Kappen-_oder_Betzelschnur.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Schablone_fuer_eine_Kappen-_oder_Betzelschnur-438x216.jpg\" alt=\"Schablone f\u00fcr eine Kappen- oder Betzelschnur\" width=\"438\" height=\"216\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Teil_einer_Kappen-_bzw_Betzelschnur_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Teil_einer_Kappen-_bzw_Betzelschnur_2-438x215.jpg\" alt=\"Teil einer Kappen- bzw Betzelschnur 2\" width=\"438\" height=\"215\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Teil_einer_Kappen-_bzw_Betzelschnur_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Teil_einer_Kappen-_bzw_Betzelschnur_1-438x201.jpg\" alt=\"Teil einer Kappen- bzw Betzelschnur 1\" width=\"438\" height=\"201\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Es gibt einen wahrhaft gro\u00dfen Schatz an Mustern mit den unterschiedlichsten Formen. Ich habe in meiner stattlichen Sammlung \u00fcberlieferten Trachtenzubeh\u00f6rs lange suchen m\u00fcssen, bis ich eine Pappschablone mit einer passenden Stickerei gefunden habe \u2013 dann jedoch gleich zwei, wenn auch sehr alte und schon ein wenig abgenutzte Exemplare \u2013 eines in gr\u00fcn gestickt und das andere in rot.<\/p>\n<p>Damit die Stickerei so exakt erfolgen kann, m\u00fcssen zuerst diese Pappeinlagen \u00e4u\u00dferst genau geformt sein. Diese Arbeit f\u00fchrt ein Schablonenstecher aus.<br \/>\nLudwig Schmerer aus Seigertshausen ist der Letzte, der diese Kunst noch beherrscht und der mich gern und ausf\u00fchrlich in die Geheimnisse dieses alten Handwerks eingef\u00fchrt hat.<br \/>\nDazu ben\u00f6tigt er zun\u00e4chst einmal Pappe. Fr\u00fcher verwendete man sogenannte Glanzpappe, einen sehr widerstandsf\u00e4higen Karton mit einer besonders glatten Oberfl\u00e4che. Ludwig Schmerer behilft sich mit einem Trick: Er verwendet d\u00fcnne, glatte Pappe, die als Verpackungsmaterial diente und bestreicht sie satt mit wasserverd\u00fcnntem Holzleim. Nach dem Trocknen erh\u00e4lt er ein Produkt, das sich gut f\u00fcr die Schablonenstecherei eignet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Schablone_fuer_ein_Strumpfband.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Schablone_fuer_ein_Strumpfband-438x421.jpg\" alt=\"Schablone f\u00fcr ein Strumpfband\" width=\"438\" height=\"421\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Vorder- und R\u00fcckseite einer Pappschablone von Ludwig Schmerer \u2013 gedacht f\u00fcr die Anfertigung eines Strumpfbandes.<\/p>\n<p>Weiterhin ben\u00f6tigt er eine Aale und diverse Stechbeitel in verschiedenen Breiten. Als Arbeitsunterlage dient ein Brett. Fr\u00fcher benutzte man Lindenholzbretter. Hartholzbretter wie Buche und Eiche sind ungeeignet, da an dem harten Holz die Stechwerkzeuge zu schnell stumpf w\u00fcrden.<br \/>\nNadelholz wie Fichte ist ungeeignet, da feste und weiche Partien im Holz kein gleichm\u00e4\u00dfiges Ausstechen erm\u00f6glichen. So greift Herr Schmerer auf Limba-Holz zur\u00fcck, das sich in vielen Jahren der Schablonenstecherei bew\u00e4hrt hat.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Unterlagebrett_mit_Schablone_fuer_einen_Bruststecker.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Unterlagebrett_mit_Schablone_fuer_einen_Bruststecker-438x412.jpg\" alt=\"Unterlagebrett mit Schablone f\u00fcr einen Bruststecker\" width=\"438\" height=\"412\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die Arbeitsunterlage des Herrn Ludwig Schmerer \u2013 ein Limbabrett. An den vielen Einkerbungen kann man erkennen, dass auf diesem Brett schon sehr viele Schablonen ausgestochen wurden. Auf dem Brett liegt eine fertige Schablone f\u00fcr einen Bruststecker.<\/p>\n<p>Mittels starker Rei\u00dfbrettstifte befestigt Herr Schmerer die Pappe auf den Brett. Als Vorlage dienen ihm Musterschablonen, die er sich an Hand von \u00fcberlieferten Mustern selbst hergestellt hat. Es werden immer wieder die selben Musterschablonen verwendet, damit alle hieran ausgestochenen Schablonen exakt gleich sind.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Mustervorlagen_auf_Pappe_befestigt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Mustervorlagen_auf_Pappe_befestigt-438x364.jpg\" alt=\"Mustervorlagen auf Pappe befestigt\" width=\"438\" height=\"364\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Mit der Aale durchsticht Herr Schmerer die Pappe, um die Musterschablonen exakt und unverrutschbar auf dem Untergrund befestigen befestigen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Ausstechen_mit_dem_Beitel_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Ausstechen_mit_dem_Beitel_1-438x272.jpg\" alt=\"Ausstechen mit dem Beitel 1\" width=\"438\" height=\"272\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Mit dem Stechbeitel sticht er nun unter sanftem Druck senkrecht an den Musterschablonen nach unten, bis die Grundpappe durchstochen ist.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Ausstechen_mit_dem_Beitel_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Ausstechen_mit_dem_Beitel_2-438x255.jpg\" alt=\"Ausstechen mit dem Beitel 2\" width=\"438\" height=\"255\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Der n\u00e4chste Stich wird direkt daneben gesetzt. So wird St\u00fcckchen f\u00fcr St\u00fcckchen die komlpette Musterschablone umstochen. F\u00fcr Spitzen und Rundungen verwendet er besonders schmale Ger\u00e4te, f\u00fcr gerade Strecken etwas breitere.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gestochene_Linien_am_Rand_des_Musters_entlang.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/gestochene_Linien_am_Rand_des_Musters_entlang-438x380.jpg\" alt=\"gestochene Linien am Rand des Musters entlang\" width=\"438\" height=\"380\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Besonders bei gr\u00f6\u00dferen Schablonen muss man aufpassen, dass man gen\u00fcgend Verbindungsstege stehen l\u00e4sst, damit die Schablonen nicht in Einzelteile zerfallen. Die Stege d\u00fcrfen aber auch nicht zu breit sein, damit man sp\u00e4ter beim Sticken keine Probleme bekommt.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schw\u00e4lmer Tracht hat viele Bestandteile, die durch leuchtende Farben und bestechend pr\u00e4zise ausgef\u00fchrte Buntstickerei mit Seide ins Auge fallen. Wie ist es m\u00f6glich, dass diese Stickerei auf Kappenb\u00f6den, an Kappenschn\u00fcren, auf Tanzecken, an Strumpfb\u00e4ndern, auf Schulterpatten der M\u00e4nnerkittel, auf dem \u201eGeschappel\u201c der Braut und anderem so pr\u00e4chtig wirkt, so pr\u00e4zis ausgef\u00fchrt wurde und so erhaben erscheint? Der Grund ist eine Papp-Einlage, \u00fcber die die zarten Seidenf\u00e4den gestickt werden. Es gibt einen wahrhaft gro\u00dfen Schatz an Mustern mit den unterschiedlichsten Formen. Ich habe in meiner stattlichen Sammlung \u00fcberlieferten Trachtenzubeh\u00f6rs lange suchen m\u00fcssen, bis ich eine Pappschablone mit einer passenden Stickerei gefunden habe \u2013 dann jedoch gleich zwei, wenn auch sehr alte und schon ein wenig abgenutzte Exemplare \u2013 eines in gr\u00fcn gestickt und das andere in rot. Damit die Stickerei so exakt erfolgen kann, m\u00fcssen zuerst diese Pappeinlagen \u00e4u\u00dferst genau geformt sein. Diese Arbeit f\u00fchrt ein Schablonenstecher aus. Ludwig Schmerer aus Seigertshausen ist der Letzte, der diese Kunst noch beherrscht und der mich gern und ausf\u00fchrlich in die Geheimnisse dieses alten Handwerks eingef\u00fchrt hat. Dazu ben\u00f6tigt er zun\u00e4chst einmal Pappe. Fr\u00fcher verwendete man sogenannte Glanzpappe, einen sehr widerstandsf\u00e4higen Karton mit einer besonders glatten Oberfl\u00e4che. 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Die Arbeitsunterlage des Herrn Ludwig Schmerer \u2013 ein Limbabrett. An den vielen Einkerbungen kann man erkennen, dass auf diesem Brett schon sehr viele Schablonen ausgestochen wurden. Auf dem Brett liegt eine fertige Schablone f\u00fcr einen Bruststecker. Mittels starker Rei\u00dfbrettstifte befestigt Herr Schmerer die Pappe auf den Brett. Als Vorlage dienen ihm Musterschablonen, die er sich an Hand von \u00fcberlieferten Mustern selbst hergestellt hat. Es werden immer wieder die selben Musterschablonen verwendet, damit alle hieran ausgestochenen Schablonen exakt gleich sind. Mit der Aale durchsticht Herr Schmerer die Pappe, um die Musterschablonen exakt und unverrutschbar auf dem Untergrund befestigen befestigen zu k\u00f6nnen. Mit dem Stechbeitel sticht er nun unter sanftem Druck senkrecht an den Musterschablonen nach unten, bis die Grundpappe durchstochen ist. Der n\u00e4chste Stich wird direkt daneben gesetzt. 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Hartholzbretter wie Buche und Eiche sind ungeeignet, da an dem harten Holz die Stechwerkzeuge zu schnell stumpf w\u00fcrden. Nadelholz wie Fichte ist ungeeignet, da feste und weiche Partien im Holz kein gleichm\u00e4\u00dfiges Ausstechen erm\u00f6glichen. So greift Herr Schmerer auf Limba-Holz zur\u00fcck, das sich in vielen Jahren der Schablonenstecherei bew\u00e4hrt hat. Die Arbeitsunterlage des Herrn Ludwig Schmerer \u2013 ein Limbabrett. An den vielen Einkerbungen kann man erkennen, dass auf diesem Brett schon sehr viele Schablonen ausgestochen wurden. Auf dem Brett liegt eine fertige Schablone f\u00fcr einen Bruststecker. Mittels starker Rei\u00dfbrettstifte befestigt Herr Schmerer die Pappe auf den Brett. Als Vorlage dienen ihm Musterschablonen, die er sich an Hand von \u00fcberlieferten Mustern selbst hergestellt hat. Es werden immer wieder die selben Musterschablonen verwendet, damit alle hieran ausgestochenen Schablonen exakt gleich sind. 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Wie ist es m\u00f6glich, dass diese Stickerei auf Kappenb\u00f6den, an Kappenschn\u00fcren, auf Tanzecken, an Strumpfb\u00e4ndern, auf Schulterpatten der M\u00e4nnerkittel, auf dem \u201eGeschappel\u201c der Braut und anderem so pr\u00e4chtig wirkt, so pr\u00e4zis ausgef\u00fchrt wurde und so erhaben erscheint? Der Grund ist eine Papp-Einlage, \u00fcber die die zarten Seidenf\u00e4den gestickt werden. Es gibt einen wahrhaft gro\u00dfen Schatz an Mustern mit den unterschiedlichsten Formen. Ich habe in meiner stattlichen Sammlung \u00fcberlieferten Trachtenzubeh\u00f6rs lange suchen m\u00fcssen, bis ich eine Pappschablone mit einer passenden Stickerei gefunden habe \u2013 dann jedoch gleich zwei, wenn auch sehr alte und schon ein wenig abgenutzte Exemplare \u2013 eines in gr\u00fcn gestickt und das andere in rot. Damit die Stickerei so exakt erfolgen kann, m\u00fcssen zuerst diese Pappeinlagen \u00e4u\u00dferst genau geformt sein. Diese Arbeit f\u00fchrt ein Schablonenstecher aus. Ludwig Schmerer aus Seigertshausen ist der Letzte, der diese Kunst noch beherrscht und der mich gern und ausf\u00fchrlich in die Geheimnisse dieses alten Handwerks eingef\u00fchrt hat. Dazu ben\u00f6tigt er zun\u00e4chst einmal Pappe. Fr\u00fcher verwendete man sogenannte Glanzpappe, einen sehr widerstandsf\u00e4higen Karton mit einer besonders glatten Oberfl\u00e4che. Ludwig Schmerer behilft sich mit einem Trick: Er verwendet d\u00fcnne, glatte Pappe, die als Verpackungsmaterial diente und bestreicht sie satt mit wasserverd\u00fcnntem Holzleim. Nach dem Trocknen erh\u00e4lt er ein Produkt, das sich gut f\u00fcr die Schablonenstecherei eignet. Vorder- und R\u00fcckseite einer Pappschablone von Ludwig Schmerer \u2013 gedacht f\u00fcr die Anfertigung eines Strumpfbandes. Weiterhin ben\u00f6tigt er eine Aale und diverse Stechbeitel in verschiedenen Breiten. Als Arbeitsunterlage dient ein Brett. Fr\u00fcher benutzte man Lindenholzbretter. Hartholzbretter wie Buche und Eiche sind ungeeignet, da an dem harten Holz die Stechwerkzeuge zu schnell stumpf w\u00fcrden. Nadelholz wie Fichte ist ungeeignet, da feste und weiche Partien im Holz kein gleichm\u00e4\u00dfiges Ausstechen erm\u00f6glichen. So greift Herr Schmerer auf Limba-Holz zur\u00fcck, das sich in vielen Jahren der Schablonenstecherei bew\u00e4hrt hat. Die Arbeitsunterlage des Herrn Ludwig Schmerer \u2013 ein Limbabrett. An den vielen Einkerbungen kann man erkennen, dass auf diesem Brett schon sehr viele Schablonen ausgestochen wurden. Auf dem Brett liegt eine fertige Schablone f\u00fcr einen Bruststecker. Mittels starker Rei\u00dfbrettstifte befestigt Herr Schmerer die Pappe auf den Brett. Als Vorlage dienen ihm Musterschablonen, die er sich an Hand von \u00fcberlieferten Mustern selbst hergestellt hat. Es werden immer wieder die selben Musterschablonen verwendet, damit alle hieran ausgestochenen Schablonen exakt gleich sind. Mit der Aale durchsticht Herr Schmerer die Pappe, um die Musterschablonen exakt und unverrutschbar auf dem Untergrund befestigen befestigen zu k\u00f6nnen. Mit dem Stechbeitel sticht er nun unter sanftem Druck senkrecht an den Musterschablonen nach unten, bis die Grundpappe durchstochen ist. Der n\u00e4chste Stich wird direkt daneben gesetzt. So wird St\u00fcckchen f\u00fcr St\u00fcckchen die komlpette Musterschablone umstochen. F\u00fcr Spitzen und Rundungen verwendet er besonders schmale Ger\u00e4te, f\u00fcr gerade Strecken etwas breitere. Besonders bei gr\u00f6\u00dferen Schablonen muss man aufpassen, dass man gen\u00fcgend Verbindungsstege stehen l\u00e4sst, damit die Schablonen nicht in Einzelteile zerfallen. 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