{"id":5921,"date":"2016-02-13T09:30:52","date_gmt":"2016-02-13T07:30:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5921"},"modified":"2016-02-13T20:42:57","modified_gmt":"2016-02-13T18:42:57","slug":"der-rosenstich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5921","title":{"rendered":"Der Rosenstich"},"content":{"rendered":"Der Rosenstich ist in der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei einer der wichtigsten Stiche. Er wird sowohl als Limetmuster als auch als lichtes Muster gestickt. Man kann sehr h\u00fcbsche, unterschiedliche Musterungen unter alleiniger Verwendung von Rosenstichen erzielen. In Kombination mit anderen Stichen wird die Mustervielfalt fast grenzenlos.<\/p>\n<p>Viele Stick-Anf\u00e4ngerinnen haben Schwierigkeiten, den Verlauf des Stiches richtig nachzuvollziehen. Daher erkl\u00e4re ich den Stich in diesem Beitrag noch einmal ganz genau und mit einer vorangestellten Einf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Ein Rosenstich wird aus 4 Schlingstichen gebildet, deren Schlingen sich in einem Punkt treffen und deren \u201eBeinchen\u201c sich in alle vier Richtungen strecken (wie bei einem Kreuz).<\/p>\n<p>Um Grundlagen f\u00fcr den Rosenstich zu legen, ist es gut, zun\u00e4chst einmal den Schlingstich zu \u00fcben.<br \/>\nDazu sollte man auf grobem Stoff zun\u00e4chst ein Limetgitter herstellen, indem man immer abwechselnd 3 F\u00e4den stehen l\u00e4sst und einen Faden auszieht \u2013 sowohl l\u00e4ngs als auch quer. In dieses Gitter sollte man mit farbigem Garn zuerst einmal einige Schlingstiche sticken:<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Roenstich_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Roenstich_1-438x294.jpg\" alt=\"Roenstich_1\" width=\"438\" height=\"294\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man sticht an einer Stelle im linken Gitterbereich aus, an der sich zwei Fadenrinnen kreuzen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_2-438x326.jpg\" alt=\"Rosenstich_2\" width=\"438\" height=\"326\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Sodann legt man eine Schlaufe nach unten und rechts,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_3-438x271.jpg\" alt=\"Rosenstich_3\" width=\"438\" height=\"271\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>sticht einen Gewebefaden rechts des Ausstiches wieder ein und senkrecht nach unten &#8211; 3 Gewebef\u00e4den unterquerend &#8211; wieder aus. Dabei liegt der Arbeitsfaden, der nach unten und rechts zur Schlaufe gelegt wurde, nun unter der Spitze der Nadel.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_4-438x285.jpg\" alt=\"Rosenstich_4\" width=\"438\" height=\"285\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man zieht die Nadel durch und den Faden in Stichrichtung an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_5-438x271.jpg\" alt=\"Rosenstich_5\" width=\"438\" height=\"271\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>In gleicher Weise stickt man einen weiteren Stich mit einem Gewebefaden Abstand rechts daneben<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_6-438x281.jpg\" alt=\"Rosenstich_6\" width=\"438\" height=\"281\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>und l\u00e4sst einige weitere Stiche folgen, bis man mit dem Verlauf des Stiches vertraut ist. Man endet an einer Stelle, an der ein senkrechter Gewebefaden ausgezogen wurde.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_7-438x339.jpg\" alt=\"Rosenstich_7\" width=\"438\" height=\"339\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man dreht die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen weiteren Stich in gewohnter Weise mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_8-438x360.jpg\" alt=\"Rosenstich_8\" width=\"438\" height=\"360\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Nach der Fertigstellung sieht der Stich so aus wie oben zu sehen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_9-438x298.jpg\" alt=\"Rosenstich_9\" width=\"438\" height=\"298\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Erneut dreht man die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen dritten Stich in gleicher Weise.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_10-438x276.jpg\" alt=\"Rosenstich_10\" width=\"438\" height=\"276\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die Schlingen der drei letzten Stiche treffen sich in einem Punkt. Den vierten Stich kann ich in diesem Beispiel nicht zeigen. Ich hoffe aber, dass diese vorgestellten Erl\u00e4uterungen helfen, den Stich besser zu begreifen.<\/p>\n<p>Damit es nicht zu verwirrend wird, zeige ich den eigentlichen Rosenstich jetzt ohne Drehung des Stoffes w\u00e4hrend der Arbeit.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_11-438x333.jpg\" alt=\"Rosenstich_11\" width=\"438\" height=\"333\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Der Arbeitsfaden kommt aus dem unteren Teil des Bildes. Man sticht aus (Ausstichpunkt = Mittelpunkt des Stiches), legt eine Schlaufe nach oben und links, sticht 3 Gewebef\u00e4den links des Ausstichpunktes ein und kommt im Mittelpunkt wieder hervor.<br \/>\nMan zieht den Faden an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_12-438x324.jpg\" alt=\"Rosenstich_12\" width=\"438\" height=\"324\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man legt eine Schlaufe nach rechts und oben, sticht 3 Gewebef\u00e4den oberhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze.<br \/>\nMan zieht den Faden an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_13-438x320.jpg\" alt=\"Rosenstich_13\" width=\"438\" height=\"320\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man legt eine Schlaufe nach unten und rechts, sticht 3 Gewebef\u00e4den rechts des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze.<br \/>\nMan zieht den Faden an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_14-438x371.jpg\" alt=\"Rosenstich_14\" width=\"438\" height=\"371\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Man legt eine Schlaufe nach links und unten, sticht 3 Gewebef\u00e4den unterhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze.<br \/>\nMan zieht den Faden an.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_15-438x350.jpg\" alt=\"Rosenstich_15\" width=\"438\" height=\"350\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Der Arbeitsfaden kommt also im Mittelpunkt rechts des letzten Stiches hervor. Man \u00fcberquert diesen letzten Stich nach links und sticht direkt dahinter im unteren Bereich des Mittelpunktes ein.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_16-438x329.jpg\" alt=\"Rosenstich_16\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Von dort aus f\u00fchrt man den Arbeitsfaden unterhalb des Stoffes zum Mittelpunkt des n\u00e4chsten Rosenstiches \u2013 1 K\u00e4stchen diagonal links oberhalb des ersten Mittelpunktes.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_17-438x276.jpg\" alt=\"Rosenstich_17\" width=\"438\" height=\"276\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Hier beginnt die Arbeit wieder mit dem ersten Teil des Stiches.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_18.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Rosenstich_18-438x335.jpg\" alt=\"Rosenstich_18\" width=\"438\" height=\"335\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die Reihe kann man beliebig lang forstsetzen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Rosenstich ist in der Schw\u00e4lmer Wei\u00dfstickerei einer der wichtigsten Stiche. Er wird sowohl als Limetmuster als auch als lichtes Muster gestickt. Man kann sehr h\u00fcbsche, unterschiedliche Musterungen unter alleiniger Verwendung von Rosenstichen erzielen. In Kombination mit anderen Stichen wird die Mustervielfalt fast grenzenlos. Viele Stick-Anf\u00e4ngerinnen haben Schwierigkeiten, den Verlauf des Stiches richtig nachzuvollziehen. Daher erkl\u00e4re ich den Stich in diesem Beitrag noch einmal ganz genau und mit einer vorangestellten Einf\u00fchrung. Ein Rosenstich wird aus 4 Schlingstichen gebildet, deren Schlingen sich in einem Punkt treffen und deren \u201eBeinchen\u201c sich in alle vier Richtungen strecken (wie bei einem Kreuz). Um Grundlagen f\u00fcr den Rosenstich zu legen, ist es gut, zun\u00e4chst einmal den Schlingstich zu \u00fcben. Dazu sollte man auf grobem Stoff zun\u00e4chst ein Limetgitter herstellen, indem man immer abwechselnd 3 F\u00e4den stehen l\u00e4sst und einen Faden auszieht \u2013 sowohl l\u00e4ngs als auch quer. In dieses Gitter sollte man mit farbigem Garn zuerst einmal einige Schlingstiche sticken:Man sticht an einer Stelle im linken Gitterbereich aus, an der sich zwei Fadenrinnen kreuzen. Sodann legt man eine Schlaufe nach unten und rechts, sticht einen Gewebefaden rechts des Ausstiches wieder ein und senkrecht nach unten &#8211; 3 Gewebef\u00e4den unterquerend &#8211; wieder aus. Dabei liegt der Arbeitsfaden, der nach unten und rechts zur Schlaufe gelegt wurde, nun unter der Spitze der Nadel. Man zieht die Nadel durch und den Faden in Stichrichtung an. In gleicher Weise stickt man einen weiteren Stich mit einem Gewebefaden Abstand rechts daneben und l\u00e4sst einige weitere Stiche folgen, bis man mit dem Verlauf des Stiches vertraut ist. Man endet an einer Stelle, an der ein senkrechter Gewebefaden ausgezogen wurde. Man dreht die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen weiteren Stich in gewohnter Weise mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Nach der Fertigstellung sieht der Stich so aus wie oben zu sehen. Erneut dreht man die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen dritten Stich in gleicher Weise. Die Schlingen der drei letzten Stiche treffen sich in einem Punkt. Den vierten Stich kann ich in diesem Beispiel nicht zeigen. Ich hoffe aber, dass diese vorgestellten Erl\u00e4uterungen helfen, den Stich besser zu begreifen. Damit es nicht zu verwirrend wird, zeige ich den eigentlichen Rosenstich jetzt ohne Drehung des Stoffes w\u00e4hrend der Arbeit. Der Arbeitsfaden kommt aus dem unteren Teil des Bildes. Man sticht aus (Ausstichpunkt = Mittelpunkt des Stiches), legt eine Schlaufe nach oben und links, sticht 3 Gewebef\u00e4den links des Ausstichpunktes ein und kommt im Mittelpunkt wieder hervor. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach rechts und oben, sticht 3 Gewebef\u00e4den oberhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach unten und rechts, sticht 3 Gewebef\u00e4den rechts des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach links und unten, sticht 3 Gewebef\u00e4den unterhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Der Arbeitsfaden kommt also im Mittelpunkt rechts des letzten Stiches hervor. Man \u00fcberquert diesen letzten Stich nach links und sticht direkt dahinter im unteren Bereich des Mittelpunktes ein. Von dort aus f\u00fchrt man den Arbeitsfaden unterhalb des Stoffes zum Mittelpunkt des n\u00e4chsten Rosenstiches \u2013 1 K\u00e4stchen diagonal links oberhalb des ersten Mittelpunktes. Hier beginnt die Arbeit wieder mit dem ersten Teil des Stiches. 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Nach der Fertigstellung sieht der Stich so aus wie oben zu sehen. Erneut dreht man die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen dritten Stich in gleicher Weise. Die Schlingen der drei letzten Stiche treffen sich in einem Punkt. Den vierten Stich kann ich in diesem Beispiel nicht zeigen. Ich hoffe aber, dass diese vorgestellten Erl\u00e4uterungen helfen, den Stich besser zu begreifen. Damit es nicht zu verwirrend wird, zeige ich den eigentlichen Rosenstich jetzt ohne Drehung des Stoffes w\u00e4hrend der Arbeit. Der Arbeitsfaden kommt aus dem unteren Teil des Bildes. Man sticht aus (Ausstichpunkt = Mittelpunkt des Stiches), legt eine Schlaufe nach oben und links, sticht 3 Gewebef\u00e4den links des Ausstichpunktes ein und kommt im Mittelpunkt wieder hervor. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach rechts und oben, sticht 3 Gewebef\u00e4den oberhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. 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Er wird sowohl als Limetmuster als auch als lichtes Muster gestickt. Man kann sehr h\u00fcbsche, unterschiedliche Musterungen unter alleiniger Verwendung von Rosenstichen erzielen. In Kombination mit anderen Stichen wird die Mustervielfalt fast grenzenlos. Viele Stick-Anf\u00e4ngerinnen haben Schwierigkeiten, den Verlauf des Stiches richtig nachzuvollziehen. Daher erkl\u00e4re ich den Stich in diesem Beitrag noch einmal ganz genau und mit einer vorangestellten Einf\u00fchrung. Ein Rosenstich wird aus 4 Schlingstichen gebildet, deren Schlingen sich in einem Punkt treffen und deren \u201eBeinchen\u201c sich in alle vier Richtungen strecken (wie bei einem Kreuz). Um Grundlagen f\u00fcr den Rosenstich zu legen, ist es gut, zun\u00e4chst einmal den Schlingstich zu \u00fcben. Dazu sollte man auf grobem Stoff zun\u00e4chst ein Limetgitter herstellen, indem man immer abwechselnd 3 F\u00e4den stehen l\u00e4sst und einen Faden auszieht \u2013 sowohl l\u00e4ngs als auch quer. In dieses Gitter sollte man mit farbigem Garn zuerst einmal einige Schlingstiche sticken:Man sticht an einer Stelle im linken Gitterbereich aus, an der sich zwei Fadenrinnen kreuzen. Sodann legt man eine Schlaufe nach unten und rechts, sticht einen Gewebefaden rechts des Ausstiches wieder ein und senkrecht nach unten &#8211; 3 Gewebef\u00e4den unterquerend &#8211; wieder aus. Dabei liegt der Arbeitsfaden, der nach unten und rechts zur Schlaufe gelegt wurde, nun unter der Spitze der Nadel. Man zieht die Nadel durch und den Faden in Stichrichtung an. In gleicher Weise stickt man einen weiteren Stich mit einem Gewebefaden Abstand rechts daneben und l\u00e4sst einige weitere Stiche folgen, bis man mit dem Verlauf des Stiches vertraut ist. Man endet an einer Stelle, an der ein senkrechter Gewebefaden ausgezogen wurde. Man dreht die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen weiteren Stich in gewohnter Weise mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Nach der Fertigstellung sieht der Stich so aus wie oben zu sehen. Erneut dreht man die Arbeit um 90\u00b0 gegen den Uhrzeigersinn und stickt einen dritten Stich in gleicher Weise. Die Schlingen der drei letzten Stiche treffen sich in einem Punkt. Den vierten Stich kann ich in diesem Beispiel nicht zeigen. Ich hoffe aber, dass diese vorgestellten Erl\u00e4uterungen helfen, den Stich besser zu begreifen. Damit es nicht zu verwirrend wird, zeige ich den eigentlichen Rosenstich jetzt ohne Drehung des Stoffes w\u00e4hrend der Arbeit. Der Arbeitsfaden kommt aus dem unteren Teil des Bildes. Man sticht aus (Ausstichpunkt = Mittelpunkt des Stiches), legt eine Schlaufe nach oben und links, sticht 3 Gewebef\u00e4den links des Ausstichpunktes ein und kommt im Mittelpunkt wieder hervor. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach rechts und oben, sticht 3 Gewebef\u00e4den oberhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach unten und rechts, sticht 3 Gewebef\u00e4den rechts des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Man legt eine Schlaufe nach links und unten, sticht 3 Gewebef\u00e4den unterhalb des Mittelpunktes ein und im Mittelpunkt wieder aus, mit dem Arbeitsfaden unter der Nadelspitze. Man zieht den Faden an. Der Arbeitsfaden kommt also im Mittelpunkt rechts des letzten Stiches hervor. Man \u00fcberquert diesen letzten Stich nach links und sticht direkt dahinter im unteren Bereich des Mittelpunktes ein. Von dort aus f\u00fchrt man den Arbeitsfaden unterhalb des Stoffes zum Mittelpunkt des n\u00e4chsten Rosenstiches \u2013 1 K\u00e4stchen diagonal links oberhalb des ersten Mittelpunktes. Hier beginnt die Arbeit wieder mit dem ersten Teil des Stiches. 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