{"id":8285,"date":"2017-02-18T09:30:15","date_gmt":"2017-02-18T07:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285"},"modified":"2017-02-17T19:47:47","modified_gmt":"2017-02-17T17:47:47","slug":"schwaelmer-mieder-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285","title":{"rendered":"Schw\u00e4lmer Mieder (3)"},"content":{"rendered":"Neben den wei\u00dfen <a href=\"http:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5958\">Schw\u00e4lmer Miedern<\/a> geh\u00f6rten zur stolzen <a href=\"http:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3233\">Schw\u00e4lmer Tracht<\/a> auch blaue Mieder. Die blauen Mieder wurden \u00fcber einfachen wei\u00dfen Miedern getragen. Sie wurden zu besonders festlichen Anl\u00e4ssen angezogen. So trugen zum Beispiel Br\u00e4ute, Brautjungfern und Brettm\u00e4dchen diese zus\u00e4tzlichen Mieder.<br \/>\nDie Mieder wurden fein in Wei\u00df ausgestickt und nach der Fertigstellung blau eingef\u00e4rbt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8291\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"1_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Das Schnittmuster unterschied sich nur wenig von dem der wei\u00dfen Mieder. Die \u00c4rmel der blauen Mieder waren geringf\u00fcgig k\u00fcrzer<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8292\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"2_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>und im mittleren Bereich etwas breiter zugeschnitten als die der wei\u00dfen Mieder.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/3_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8293\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/3_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"3_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Durch den im mittleren Bereich etwas breiteren Zuschnitt stand der Umschlag des \u00c4rmels etwas weiter vom Arm ab<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/4_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8294\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/4_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"4_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>und gab einen kleinen Blick auf das darunter getragene wei\u00dfe Mieder frei.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8295\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"5_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Der Ausschnitt eines Bildes des Malers Emil Beithan zeigt die Tracht einer Schw\u00e4lmer Braut.<br \/>\nDarauf kann man neben all den anderen Trachtenteilen sowohl das blaue als auch das wei\u00dfe Mieder erkennen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/6_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8296\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/6_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"6_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Um das Tragen der Mieder komfortabler zu machen, wurden manchmal wei\u00dfe Stoffstreifen an der Innenseite der Umschlagkanten angesetzt. Diese t\u00e4uschten ein komplettes wei\u00dfes Mieder vor.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/7_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8297\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/7_SM_3_blau-438x300.jpg\" alt=\"7_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern war die Stickerei der blauen Mieder nicht abgef\u00fcttert, wie ein Blick auf die R\u00fcckseite einer sehr alten, blauen Mieder\u00e4rmelstickerei zeigt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/8_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8298\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/8_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"8_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Der untere Rand des \u00c4rmels war schmal ges\u00e4umt und mit einer Kl\u00f6ppelspitze verziert. Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern arbeitete man keine Nadelspitze, sondern verwendete feine Kl\u00f6ppelspitze als Dekoration. (Wie Sie sicherlich bemerkt haben, zeige ich in diesem Beitrag eine Reihe unterschiedlicher blauer Mieder. An einem fehlt die Kl\u00f6ppelspitze. Dass Kl\u00f6ppelspitze fr\u00fcher einmal daran war, sieht man an feinen \u00dcberresten und den feinen Stichen, mit denen sie befestigt war. In dem Bild hier ist dies nicht zu erkennen.)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/9_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8299\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/9_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"9_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>W\u00e4hrend die wei\u00dfen Mieder oberhalb der Stickerei Hohls\u00e4ume zeigten, wurde die Stickerei der blauen Mieder durch Namensk\u00fcrzel und kleine Ornamente in schwarzer Kreuzstichstickerei abgegrenzt, wie hier A N G R D I (=Annegret \/ Anna Margarethe \u2026.). Oft wurden diese Namensk\u00fcrzel zweimal, n\u00e4mlich oberhalb und unterhalb der Stickereiborte, angebracht. Bei besonders breiten Stickereiborten wurden die unteren Namensk\u00fcrzel vom \u00c4rmelumschlag verdeckt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/10_SM_3_blau.jpg\" rel=\"attachment wp-att-8300\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/10_SM_3_blau-438x329.jpg\" alt=\"10_SM_3_blau\" width=\"438\" height=\"329\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Nach der Fertigstellung wurden die Mieder dunkelblau eingef\u00e4rbt. Bevor Indanthren (waschechter Farbstoff aus Indigo und Anthrazen) auf den Markt kam, geschah dies mit Indigo. \u00dcber diesen speziellen Vorgang werde ich sp\u00e4ter gesondert berichten.<br \/>\nDie Farbe war nicht sehr haltbar. Sobald sie mit Wasser in Ber\u00fchrung kam, l\u00f6ste sie sich. Die Mieder wurden kr\u00e4ftig gest\u00e4rkt, um die Farbe vor Abrieb und Abtragen zu sch\u00fctzen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben den wei\u00dfen Schw\u00e4lmer Miedern geh\u00f6rten zur stolzen Schw\u00e4lmer Tracht auch blaue Mieder. Die blauen Mieder wurden \u00fcber einfachen wei\u00dfen Miedern getragen. Sie wurden zu besonders festlichen Anl\u00e4ssen angezogen. So trugen zum Beispiel Br\u00e4ute, Brautjungfern und Brettm\u00e4dchen diese zus\u00e4tzlichen Mieder. Die Mieder wurden fein in Wei\u00df ausgestickt und nach der Fertigstellung blau eingef\u00e4rbt. Das Schnittmuster unterschied sich nur wenig von dem der wei\u00dfen Mieder. Die \u00c4rmel der blauen Mieder waren geringf\u00fcgig k\u00fcrzer und im mittleren Bereich etwas breiter zugeschnitten als die der wei\u00dfen Mieder. Durch den im mittleren Bereich etwas breiteren Zuschnitt stand der Umschlag des \u00c4rmels etwas weiter vom Arm ab und gab einen kleinen Blick auf das darunter getragene wei\u00dfe Mieder frei. Der Ausschnitt eines Bildes des Malers Emil Beithan zeigt die Tracht einer Schw\u00e4lmer Braut. Darauf kann man neben all den anderen Trachtenteilen sowohl das blaue als auch das wei\u00dfe Mieder erkennen. Um das Tragen der Mieder komfortabler zu machen, wurden manchmal wei\u00dfe Stoffstreifen an der Innenseite der Umschlagkanten angesetzt. Diese t\u00e4uschten ein komplettes wei\u00dfes Mieder vor. Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern war die Stickerei der blauen Mieder nicht abgef\u00fcttert, wie ein Blick auf die R\u00fcckseite einer sehr alten, blauen Mieder\u00e4rmelstickerei zeigt. Der untere Rand des \u00c4rmels war schmal ges\u00e4umt und mit einer Kl\u00f6ppelspitze verziert. Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern arbeitete man keine Nadelspitze, sondern verwendete feine Kl\u00f6ppelspitze als Dekoration. (Wie Sie sicherlich bemerkt haben, zeige ich in diesem Beitrag eine Reihe unterschiedlicher blauer Mieder. An einem fehlt die Kl\u00f6ppelspitze. Dass Kl\u00f6ppelspitze fr\u00fcher einmal daran war, sieht man an feinen \u00dcberresten und den feinen Stichen, mit denen sie befestigt war. In dem Bild hier ist dies nicht zu erkennen.) W\u00e4hrend die wei\u00dfen Mieder oberhalb der Stickerei Hohls\u00e4ume zeigten, wurde die Stickerei der blauen Mieder durch Namensk\u00fcrzel und kleine Ornamente in schwarzer Kreuzstichstickerei abgegrenzt, wie hier A N G R D I (=Annegret \/ Anna Margarethe \u2026.). Oft wurden diese Namensk\u00fcrzel zweimal, n\u00e4mlich oberhalb und unterhalb der Stickereiborte, angebracht. Bei besonders breiten Stickereiborten wurden die unteren Namensk\u00fcrzel vom \u00c4rmelumschlag verdeckt. Nach der Fertigstellung wurden die Mieder dunkelblau eingef\u00e4rbt. Bevor Indanthren (waschechter Farbstoff aus Indigo und Anthrazen) auf den Markt kam, geschah dies mit Indigo. \u00dcber diesen speziellen Vorgang werde ich sp\u00e4ter gesondert berichten. Die Farbe war nicht sehr haltbar. Sobald sie mit Wasser in Ber\u00fchrung kam, l\u00f6ste sie sich. 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Um das Tragen der Mieder komfortabler zu machen, wurden manchmal wei\u00dfe Stoffstreifen an der Innenseite der Umschlagkanten angesetzt. Diese t\u00e4uschten ein komplettes wei\u00dfes Mieder vor. Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern war die Stickerei der blauen Mieder nicht abgef\u00fcttert, wie ein Blick auf die R\u00fcckseite einer sehr alten, blauen Mieder\u00e4rmelstickerei zeigt. Der untere Rand des \u00c4rmels war schmal ges\u00e4umt und mit einer Kl\u00f6ppelspitze verziert. Im Gegensatz zu den wei\u00dfen Miedern arbeitete man keine Nadelspitze, sondern verwendete feine Kl\u00f6ppelspitze als Dekoration. (Wie Sie sicherlich bemerkt haben, zeige ich in diesem Beitrag eine Reihe unterschiedlicher blauer Mieder. An einem fehlt die Kl\u00f6ppelspitze. Dass Kl\u00f6ppelspitze fr\u00fcher einmal daran war, sieht man an feinen \u00dcberresten und den feinen Stichen, mit denen sie befestigt war. In dem Bild hier ist dies nicht zu erkennen.) W\u00e4hrend die wei\u00dfen Mieder oberhalb der Stickerei Hohls\u00e4ume zeigten, wurde die Stickerei der blauen Mieder durch Namensk\u00fcrzel und kleine Ornamente in schwarzer Kreuzstichstickerei abgegrenzt, wie hier A N G R D I (=Annegret \/ Anna Margarethe \u2026.). Oft wurden diese Namensk\u00fcrzel zweimal, n\u00e4mlich oberhalb und unterhalb der Stickereiborte, angebracht. Bei besonders breiten Stickereiborten wurden die unteren Namensk\u00fcrzel vom \u00c4rmelumschlag verdeckt. Nach der Fertigstellung wurden die Mieder dunkelblau eingef\u00e4rbt. Bevor Indanthren (waschechter Farbstoff aus Indigo und Anthrazen) auf den Markt kam, geschah dies mit Indigo. \u00dcber diesen speziellen Vorgang werde ich sp\u00e4ter gesondert berichten. Die Farbe war nicht sehr haltbar. Sobald sie mit Wasser in Ber\u00fchrung kam, l\u00f6ste sie sich. Die Mieder wurden kr\u00e4ftig gest\u00e4rkt, um die Farbe vor Abrieb und Abtragen zu sch\u00fctzen.","og_url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en","og_site_name":"Luzine Happel","article_published_time":"2017-02-18T07:30:15+00:00","og_image":[{"width":400,"height":400,"url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/11_Thumbnail_SM_3_blau.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Luzine Happel","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Luzine Happel","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en"},"author":{"name":"Luzine Happel","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/#\/schema\/person\/531413decc3e3dc937f7312d13b6238c"},"headline":"Schw\u00e4lmer Mieder (3)","datePublished":"2017-02-18T07:30:15+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en"},"wordCount":900,"commentCount":2,"image":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/11_Thumbnail_SM_3_blau.jpg","articleSection":["Blog","Schw\u00e4lmer Tracht"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en","url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=8285&lang=en","name":"Schw\u00e4lmer Mieder (3) - 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