{"id":9321,"date":"2017-08-12T09:30:51","date_gmt":"2017-08-12T07:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321"},"modified":"2017-08-10T15:16:31","modified_gmt":"2017-08-10T13:16:31","slug":"schwaelmer-tracht-die-dunklen-schuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321","title":{"rendered":"Schw\u00e4lmer Tracht \u2013 Die dunklen Sch\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"Zur <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=3233\">stolzen Schw\u00e4lmer M\u00e4dchen- und Frauentracht<\/a> geh\u00f6rten verschiedene Sch\u00fcrzen \u2013 wei\u00dfe und dunkle. Hier erfahren Sie zun\u00e4chst etwas \u00fcber die dunklen Sch\u00fcrzen; den wei\u00dfen Sch\u00fcrzen bleibt ein gesonderter Beitrag vorbehalten.<\/p>\n<p>Die dunklen Sch\u00fcrzen waren schlicht in Aussehen und Ausf\u00fchrung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\"\/><\/a>Sie endeten kurz \u00fcber dem <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5440\">Rocksaum<\/a> und bedeckten den Umfang der <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5377\">R\u00f6cke<\/a> ungef\u00e4hr zur H\u00e4lfte.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die Schw\u00e4lmerinnen besa\u00dfen schwarze und dunkelblaue, gl\u00e4nzende und nicht-gl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen.<br \/>\nDie nicht-gl\u00e4nzenden Sch\u00fcrzen wurden w\u00e4hrend der Trauer getragen.<br \/>\nAn Sonntagen trug man <a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=5377#Beiderwanstoffe\">gl\u00e4nzende<\/a> Leinensch\u00fcrzen. Zu Feierlichkeiten und Festen trug man hochgl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen aus Satin, in der Schwalm \u201eAtlassch\u00fcrzen\u201c genannt. Durch die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bindungslehre\">Atlasbindung<\/a>  entstand beim Weben ein Stoff, der auf der Vorderseite starken Glanz erhielt, auf der R\u00fcckseite aber matt erschien.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/3_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/3_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\"\/><\/a>Zu ganz besonderen Festen und an hohen Feiertagen trug man Sch\u00fcrzen aus <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Moir%C3%A9\">Moir\u00e9<\/a>, in der Schwalm \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen genannt. Meist waren die \u201er\u00f6serischen\u201c Sch\u00fcrzen aus Leinen, wie diese im Bild unten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/4_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/4_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Selten gab es auch \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen aus Satin.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/5_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/5_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Oft wurden blaue Sch\u00fcrzen \u00fcber schwarzen R\u00f6cken getragen und umgekehrt.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcrzen waren ca. 55 \u2013 60 cm lang und ca. 145 \u2013 152 cm breit. Da die meisten Webst\u00fchle dieser Gegend nur f\u00fcr geringere Breiten eingerichtet waren, mussten die Sch\u00fcrzen aus zwei Bahnen zusammengesetzt werden. Sie erhielten eine Mittelnaht.<\/p>\n<p>Das Mittelst\u00fcck der Sch\u00fcrze war auf einer Breite von ca. 16 cm glatt, dann folgten links und rechts dicht eingekr\u00e4uselte Partien. Die seitlichen Restpartien waren wieder glatt. So konnte sich die Sch\u00fcrze \u00fcber die Weite der R\u00f6cke breiten, ohne im Bauchbereich zu f\u00fcllig zu sein. Die Sch\u00fcrzenbund war schmal und wurde im R\u00fccken mit Haken und \u00d6se geschlossen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/6_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/6_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die F\u00e4ltchen wurden sehr sorgsam und gleichm\u00e4\u00dfig gelegt und meist mit mehreren Reihen von Vor-, manchmal auch Steppstichen am Platz gehalten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/7_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/7_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Die Sch\u00fcrzens\u00e4ume waren bis zu 15 cm breit. Dadurch wurden die Sch\u00fcrzen am unteren Rand schwerer und lagen gut auf den R\u00f6cken auf.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/8_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>Nat\u00fcrlich bekamen die schlichten dunklen Sch\u00fcrzen noch diversen Schmuck \u2013 Sch\u00fcrzenb\u00e4nder, Sch\u00fcrzenb\u00e4ndchen und Sch\u00fcrzenecken sorgten mit ihrer Farbenpracht f\u00fcr Leuchtkraft. Diesen schm\u00fcckenden Bestandteilen der stolzen Schw\u00e4lmer Frauentracht sind gesonderte Beitr\u00e4ge gewidmet.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/9_32-2017.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/9_32-2017-1024x768.jpg\" width=\"438\" class=\"aligncenter size-medium\" \/><\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur stolzen Schw\u00e4lmer M\u00e4dchen- und Frauentracht geh\u00f6rten verschiedene Sch\u00fcrzen \u2013 wei\u00dfe und dunkle. Hier erfahren Sie zun\u00e4chst etwas \u00fcber die dunklen Sch\u00fcrzen; den wei\u00dfen Sch\u00fcrzen bleibt ein gesonderter Beitrag vorbehalten. Die dunklen Sch\u00fcrzen waren schlicht in Aussehen und Ausf\u00fchrung. Sie endeten kurz \u00fcber dem Rocksaum und bedeckten den Umfang der R\u00f6cke ungef\u00e4hr zur H\u00e4lfte. Die Schw\u00e4lmerinnen besa\u00dfen schwarze und dunkelblaue, gl\u00e4nzende und nicht-gl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen. Die nicht-gl\u00e4nzenden Sch\u00fcrzen wurden w\u00e4hrend der Trauer getragen. An Sonntagen trug man gl\u00e4nzende Leinensch\u00fcrzen. Zu Feierlichkeiten und Festen trug man hochgl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen aus Satin, in der Schwalm \u201eAtlassch\u00fcrzen\u201c genannt. Durch die Atlasbindung entstand beim Weben ein Stoff, der auf der Vorderseite starken Glanz erhielt, auf der R\u00fcckseite aber matt erschien. Zu ganz besonderen Festen und an hohen Feiertagen trug man Sch\u00fcrzen aus Moir\u00e9, in der Schwalm \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen genannt. Meist waren die \u201er\u00f6serischen\u201c Sch\u00fcrzen aus Leinen, wie diese im Bild unten. Selten gab es auch \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen aus Satin. Oft wurden blaue Sch\u00fcrzen \u00fcber schwarzen R\u00f6cken getragen und umgekehrt. Die Sch\u00fcrzen waren ca. 55 \u2013 60 cm lang und ca. 145 \u2013 152 cm breit. Da die meisten Webst\u00fchle dieser Gegend nur f\u00fcr geringere Breiten eingerichtet waren, mussten die Sch\u00fcrzen aus zwei Bahnen zusammengesetzt werden. Sie erhielten eine Mittelnaht. Das Mittelst\u00fcck der Sch\u00fcrze war auf einer Breite von ca. 16 cm glatt, dann folgten links und rechts dicht eingekr\u00e4uselte Partien. Die seitlichen Restpartien waren wieder glatt. So konnte sich die Sch\u00fcrze \u00fcber die Weite der R\u00f6cke breiten, ohne im Bauchbereich zu f\u00fcllig zu sein. Die Sch\u00fcrzenbund war schmal und wurde im R\u00fccken mit Haken und \u00d6se geschlossen. Die F\u00e4ltchen wurden sehr sorgsam und gleichm\u00e4\u00dfig gelegt und meist mit mehreren Reihen von Vor-, manchmal auch Steppstichen am Platz gehalten. Die Sch\u00fcrzens\u00e4ume waren bis zu 15 cm breit. Dadurch wurden die Sch\u00fcrzen am unteren Rand schwerer und lagen gut auf den R\u00f6cken auf. Nat\u00fcrlich bekamen die schlichten dunklen Sch\u00fcrzen noch diversen Schmuck \u2013 Sch\u00fcrzenb\u00e4nder, Sch\u00fcrzenb\u00e4ndchen und Sch\u00fcrzenecken sorgten mit ihrer Farbenpracht f\u00fcr Leuchtkraft. 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Die Sch\u00fcrzenbund war schmal und wurde im R\u00fccken mit Haken und \u00d6se geschlossen. Die F\u00e4ltchen wurden sehr sorgsam und gleichm\u00e4\u00dfig gelegt und meist mit mehreren Reihen von Vor-, manchmal auch Steppstichen am Platz gehalten. Die Sch\u00fcrzens\u00e4ume waren bis zu 15 cm breit. Dadurch wurden die Sch\u00fcrzen am unteren Rand schwerer und lagen gut auf den R\u00f6cken auf. Nat\u00fcrlich bekamen die schlichten dunklen Sch\u00fcrzen noch diversen Schmuck \u2013 Sch\u00fcrzenb\u00e4nder, Sch\u00fcrzenb\u00e4ndchen und Sch\u00fcrzenecken sorgten mit ihrer Farbenpracht f\u00fcr Leuchtkraft. 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Hier erfahren Sie zun\u00e4chst etwas \u00fcber die dunklen Sch\u00fcrzen; den wei\u00dfen Sch\u00fcrzen bleibt ein gesonderter Beitrag vorbehalten. Die dunklen Sch\u00fcrzen waren schlicht in Aussehen und Ausf\u00fchrung. Sie endeten kurz \u00fcber dem Rocksaum und bedeckten den Umfang der R\u00f6cke ungef\u00e4hr zur H\u00e4lfte. Die Schw\u00e4lmerinnen besa\u00dfen schwarze und dunkelblaue, gl\u00e4nzende und nicht-gl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen. Die nicht-gl\u00e4nzenden Sch\u00fcrzen wurden w\u00e4hrend der Trauer getragen. An Sonntagen trug man gl\u00e4nzende Leinensch\u00fcrzen. Zu Feierlichkeiten und Festen trug man hochgl\u00e4nzende Sch\u00fcrzen aus Satin, in der Schwalm \u201eAtlassch\u00fcrzen\u201c genannt. Durch die Atlasbindung entstand beim Weben ein Stoff, der auf der Vorderseite starken Glanz erhielt, auf der R\u00fcckseite aber matt erschien. Zu ganz besonderen Festen und an hohen Feiertagen trug man Sch\u00fcrzen aus Moir\u00e9, in der Schwalm \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen genannt. Meist waren die \u201er\u00f6serischen\u201c Sch\u00fcrzen aus Leinen, wie diese im Bild unten. Selten gab es auch \u201er\u00f6serische\u201c Sch\u00fcrzen aus Satin. Oft wurden blaue Sch\u00fcrzen \u00fcber schwarzen R\u00f6cken getragen und umgekehrt. Die Sch\u00fcrzen waren ca. 55 \u2013 60 cm lang und ca. 145 \u2013 152 cm breit. Da die meisten Webst\u00fchle dieser Gegend nur f\u00fcr geringere Breiten eingerichtet waren, mussten die Sch\u00fcrzen aus zwei Bahnen zusammengesetzt werden. Sie erhielten eine Mittelnaht. Das Mittelst\u00fcck der Sch\u00fcrze war auf einer Breite von ca. 16 cm glatt, dann folgten links und rechts dicht eingekr\u00e4uselte Partien. Die seitlichen Restpartien waren wieder glatt. So konnte sich die Sch\u00fcrze \u00fcber die Weite der R\u00f6cke breiten, ohne im Bauchbereich zu f\u00fcllig zu sein. Die Sch\u00fcrzenbund war schmal und wurde im R\u00fccken mit Haken und \u00d6se geschlossen. Die F\u00e4ltchen wurden sehr sorgsam und gleichm\u00e4\u00dfig gelegt und meist mit mehreren Reihen von Vor-, manchmal auch Steppstichen am Platz gehalten. Die Sch\u00fcrzens\u00e4ume waren bis zu 15 cm breit. Dadurch wurden die Sch\u00fcrzen am unteren Rand schwerer und lagen gut auf den R\u00f6cken auf. Nat\u00fcrlich bekamen die schlichten dunklen Sch\u00fcrzen noch diversen Schmuck \u2013 Sch\u00fcrzenb\u00e4nder, Sch\u00fcrzenb\u00e4ndchen und Sch\u00fcrzenecken sorgten mit ihrer Farbenpracht f\u00fcr Leuchtkraft. Diesen schm\u00fcckenden Bestandteilen der stolzen Schw\u00e4lmer Frauentracht sind gesonderte Beitr\u00e4ge gewidmet.","og_url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en","og_site_name":"Luzine Happel","article_published_time":"2017-08-12T07:30:51+00:00","og_image":[{"width":400,"height":400,"url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/10_32-2017_Thumbnail.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Luzine Happel","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Luzine Happel","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"4\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en","url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en","name":"Schw\u00e4lmer Tracht \u2013 Die dunklen Sch\u00fcrzen - Luzine Happel","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/10_32-2017_Thumbnail.jpg","datePublished":"2017-08-12T07:30:51+00:00","author":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/#\/schema\/person\/531413decc3e3dc937f7312d13b6238c"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en#primaryimage","url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/10_32-2017_Thumbnail.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/10_32-2017_Thumbnail.jpg","width":400,"height":400},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?p=9321&lang=en#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Schwalm Costume \u2013 The Dark Aprons"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/#website","url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/","name":"Luzine Happel","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/#\/schema\/person\/531413decc3e3dc937f7312d13b6238c","name":"Luzine Happel","sameAs":["http:\/\/www.luzine-happel.de"],"url":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/?author=2"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9321"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9321"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9321\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9340,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9321\/revisions\/9340"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9321"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9321"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.luzine-happel.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9321"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}