Leinen ist ein Naturprodukt. Daher fällt nicht jede Produktion gleich aus.
Vor einiger Zeit erhielt ich ein Muster sehr feinen Leinens neuer Produktion. Es handelt sich um 20-fädiges reines Kettgarnleinen der Weberei Weddigen (Artikel #180 ).
Es ist nahezu gleichmäßig gewebt. Ich habe 20/18-19 Fäden/cm gezählt, wie das vergrößerte Detail im Bild unten zeigt.
Das Leinen fühlt sich gut an und sieht ansprechend aus.
Sofort habe ich mit einem Test begonnen. Hier ist das Ergebnis:
Das Leinen ist dicht gewebt. Die Struktur ist klar mit einigen leinen-typischen Verdickungen, wie das Foto im Gegenlicht zeigt.
Der Fadenauszug war in beiden Richtungen kein Problem. Die Fäden sind innerhalb der 30 cm meines Musterstückes nicht gerissen.
Die entstandene Fadenrinne ist klar und ohne irgendwelche Fussel.
Um die Stickqualität zu testen, habe ich ein kleines Muster aufgebügelt. (Es wird in einem der zukünftigen Beiträge genauer gezeigt werden.)
Die Vorarbeiten waren angenehm, die Nadel glitt leicht durch das Leinen.
Der Fadenauszug war einfach, und auch wenn mein Augenlicht nicht mehr das Beste ist, so konnte ich doch nur mit Brille und ohne Lupe arbeiten.
Der Fadenauszug für ein lichtes Muster brachte nur wenige Flusen zu Tage. Betrachtet man das Fadengitter, ist die leichte Ungleichmäßigkeit des Gewebes zu erkennen. Sie wirkt sich aber beim Sticken des Füllmusters nicht störend aus.
Die Dichte des Gewebes ermöglicht die exakte Platzierung der Plattstiche (bitte beachten Sie, dass das Foto eine starke Vergrößerung zeigt und das Stück noch nicht gekocht wurde)
und die größere Präzision beim Sticken der Schnürlöcher (jetzt gekocht und gebügelt abgebildet).
Alles in allem liegt hier ein wunderbarer Stoff vor – ein Schatz für Liebhaber feinen Leinens. Hier finden Sie Einzelheiten zu verfügbaren Größen und Preisen.











































