Flächenfüllmuster Nr. 445

Nr. 445 Stern 1
Kategorie: Lichtes Muster mit Grundstichgitter
angewandte Stiche: Rosenstiche und Stopfstiche über 4 und 5 Kästchen; mit Richtungswechsel
Zentrum: Kästchen
verwendete Materialien: 13,5-fädiges Weddigen Leinen, Vierfachstickgarn Nr. 20 für Knötchenstiche, Rosenstiche und Stopfstiche; Nr. 30 für Kettenstiche und Grundstiche

In der Schwälmer Weißstickerei ist es gebräuchlich, lichte Grundstichgitter nicht nur mit Endlos-Mustern zu füllen, sondern auch mit Figuren: Männchen und Frauchen, Vögel, Tulpen, Herzen und, natürlich, Sternen.

Die Stern-Muster sind die gleichen, wie man sie auch in der norwegischen Strickerei findet.

Sterne werden hauptsächlich in Kreis-Konturen eingearbeitet. Meistens werden die Sterne durch Rosenstiche gebildet, manchmal durch eine Kombination aus Rosenstichen und Stopfstichen, selten nur durch Stopfstiche. Das kommt daher, dass ein einzelnes Quadrat (Kästchen) nach dem Besticken mit dem Rosenstich die Quadratform beibehält, während es nach dem Besticken mit Stopfstichen als Rechteck erscheint. Für einen Stern ist es empfehlenswert, dass die Quadrate nicht rechteckig erscheinen.

Es gibt kleinere und größere Sternenmuster. Man sollte immer ein Muster wählen, das zur Anzahl der Kästchen in dem Grundstichgitter passt. Es sieht nicht gut aus, wenn z.B. die Spitze eines Sterns zu dicht an den Rand kommt und nicht mehr vollständig zu sehen ist. Es ist besser, es bleiben Kästchen um den Stern herum frei. Auch kann man diese unbearbeiteten Kästchen später noch mit Einzelstichen füllen.

Im Zentrum beginnend, werden senkrecht immer abwechselnd 2 Fäden gezogen und 2 stehen gelassen. Danach werden auch waagerecht abwechselnd 2 Fäden gezogen und 2 stehen gelassen.
Damit der Stern auch wirklich schön und gelungen aussieht, ist es wichtig, dass er genau mittig platziert wird (mit der gleichen Anzahl von Kästchen nach links und rechts). Daher ist es besser, das Zentrum durch Abzählen der Gewebefäden zu ermitteln als durch Abmessen.
Fadenauszug | thread withdrawing

Das entstandene Fadengitter wird von der Rückseite aus mit Grundstichen befestigt.
Grundstichgitter | Cable stitch grid

Dieses hier entstandene Fadengitter hat 23 Kästchen entlang der Mittelachse. So habe ich folgende Grafik gewählt:
442 a Grafik | chart

Die dunkler goldenen Quadrate werden mit Rosenstichen gefüllt, die helleren mit Stopfstichen. (Es wäre auch möglich, nur mit Rosenstichen zu arbeiten, aber dann würde das Muster etwas anders erscheinen.) Die schwarzen Trennstriche zeigen die Richtung der Stopfstiche.

Im Zentrum – rot markiert – beginnend, arbeitet man – der Grafik folgend – nach außen.
Musterfüllung | filling pattern
Grundstern | basic star

Ist der eigentliche Stern fertiggestellt, kann man in die freien Kästchen zum Rand hin noch weitere Verzierungen einsticken. Hierzu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie die folgende Grafik zeigt:
442 b Grafik | chart
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – finden Sie selbst noch weitere Musterungen!

Ich habe folgendes Muster gewählt:
442 Grafik | chart

Das sieht fertig gestickt dann so aus:
fertiger Stern | finished star

Schwälmer Tracht – Literatur

Es gibt eine ganze Reihe von Schriften, die sich mit der Schwälmer Tracht beschäftigen.
Eine wissenschaftlichste Herangehensweise findet man bei

  • Ingo Gabor
  • Die Schwälmer Tracht
  • Historische Entwicklung und soziale Bedeutung
  • Schriftenreihe der C.H.Schmitt Stiftung
  • Band 2
  • 2008
  • ISBN 978-3-00-027137-3
Die Schwälmer Tracht - Ingo Gabor
Die Schwälmer Tracht - Ingo Gabor - contents

In vielen Bildern bewundern kann man die Schwälmer Tracht in dem Werk von

  • Heinz Rübeling/Heinz Metz/Dirk Ordemann
  • Die Schwälmer Tracht
  • Verlag Dirk Ordemann, Ziegenhain
  • 1988
  • ISBN 3-9802008-0-9
Die Schwälmer Tracht - Heinz Rübeling/Heinz Metz/Dirk Ordemann
Die Schwälmer Tracht - Heinz Rübeling/Heinz Metz/Dirk Ordemann - contents
  • auch mit englischem Text als:
  • Little Red Riding Hood
  • The History of the Traditional Costumes of the Schwalm

Little_Red_Riding_Hood

Studien zum regionalen Kleidungsverhalten in der Schwalm findet man bei

  • Brunhilde Miehe
  • Der Tracht treu geblieben Bd. 3
  • Studien zum regionalen Kleidungsverhalten in der Schwalm
  • Eigenverlag 2004
  • ISBN 3-9801197-5-0
Der Tracht treu geblieben Bd. 3 - Brunhilde Miehe
Der Tracht treu geblieben Bd. 3 - Brunhilde Miehe - contents

Einen Überblick über die vielen verschiedenen Formen der Schwälmer Tracht, verbunden mit vielen netten Erläuterungen und wissenswerten Einzelheiten wie das „Schappeln“ (Frisieren und Anlegen des Kopfschmuckes einer Braut) oder das herstellen von Knöpfen liefert das Heft von

  • Erika Decker
  • Die Schwälmer Tracht
  • von der Wiege bis zur Bahre
  • originalgetreu nachgearbeitet und beschrieben an 52 Puppen
  • Begleitheft für die Puppenausstellung im Schwälmer Dorfmuseum Holzburg
  • Eigenverlag 2011
Die Schwälmer Tracht von der Wiege bis zur Bahre - Erika Decker
Die Schwälmer Tracht von der Wiege bis zur Bahre - Erika Decker - contents

Interessante Einblicke – allerdings in schwarz-weiß – gibt das Buch

  • August Gandert/Brunhilde Miehe
  • Handwerk und Volksskunst in der Schwalm
  • Schwälmer Heimatbund 1983
Handwerk und Volksskunst in der Schwalm - August Gandert/Brunhilde Miehe
Handwerk und Volksskunst in der Schwalm - August Gandert/Brunhilde Miehe - contents

Auch viele interessante Aufsätze in den Schwälmer Jahrbüchern von 1971 bis heute (2013) befassen sich mit der Tracht.
Jahrbuch_1999

Speziell mit den blau eingefärbten Trachtenteilen und den in der Schwalm gebräuchlichen Klöppelspitzen beschäftigt sich das dreisprachige Buch

  • Marianne Stang/Anneliese Wienands/ Elda Gantner/Meike Gehrmann
  • Kostbarkeiten in Blau
  • Masterpieces in blue
  • Le bleu à l´honneur
  • OIDFA
  • ISBN 3-923219-19-9
Masterpieces in blue - Marianne Stang/Anneliese Wienands/ Elda Gantner/Meike Gehrmann
Masterpieces in blue - Marianne Stang/Anneliese Wienands/ Elda Gantner/Meike Gehrmann

Rück- und Ausblick

Am Jahresende hält man gern inne und lässt die vergangenen Monate Revue passieren.
Auch ich lehne mich einen Augenblick entspannt zurück. Die zeitraubende Arbeit an meiner Website macht sich langsam positiv bemerkbar – immer mehr Interessenten werden darauf aufmerksam.

Meine Ausstellung wurde – obwohl sie im Moment keine festen Öffnungszeiten hat – weiterhin angenommen. Die Damen eines Stickkreises für Schwälmer Weißstickerei krönten ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem Besuch. Andere Interessenten wollten nach einer Stippvisite vor längerer Zeit nun noch einmal genau schauen. Kathy Andrwes, eine zur Zeit in Deutschland lebende USAmerikanerin, die in Sachen Stickerei europaweit unterwegs ist und in ihrem schönen Blog – The Unbroken Thread – von ihren Erlebnissen berichtet, durfte ich in Eschwege begrüßen.
Viele Stickerinnen von weit her, die durch Zufall in der Nähe weilten, nutzen die Gelegenheit , meine Ausstellung zu sehen.

Besuch aus Kanada zu meiner Ausstellung 2011

Und einige kamen eigens wegen meiner Stickereien über hunderte von Kilometern angereist.
Nachdem schon vor zwei Jahren Barbara Kershaw aus Kanada, die Schwälmer Weißstickerei und andere Weißstickerei-Techniken in der Embroiderers Association of Canada (EAC) und der Embroiderers Guild of America (EGA) lehrt, da war, kamen nun ein Mitglied der Cape Embroiderers Guild (CEG) aus Südafrika und Deborah Love, die gegenwärtige Präsidentin der Embroiderers Guild Queensland/Australien.

Deborah Love am 2013-10-23 in Eschwege

Ein absolutes Highlight war der Besuch einer sehr großen Gruppe vorwiegend britischer, aber auch irischer und indischer Damen. Mary Hickmott, Herausgeberin der Handarbeitszeitschrift „New Stitches“ veranstaltete eine Leserreise nach Deutschland und besuchte mit ihren Teilnehmerinnen neben anderen Stätten der Stickkultur auch meine Ausstellung. Es war so spannend, so aufregend und unterhaltsam, dass ich völlig vergaß, ein Foto
zu machen. Einzig der Bus, mit dem sie reisten, wurde dokumentiert.

Besuch von New Stitches aus Great Britain am 13.09

Inzwischen verstehe ich mich als Knotenpunkt für Anhängerinnen der Schwälmer Weißstickerei in Ost und West, in Nord und Süd. Durch Zufall konnte ich zwei Stickerinnen, die sich vor Jahren aus den Augen verloren hatten und jetzt, ohne es zu wissen, relativ dicht beieinander wohnten, helfen, sich wiederzufinden. Anderen konnte ich helfen, Gleichgesinnte in ihrer Nähe kennenzulernen.
Das gibt mir Freude, Zufriedenheit und innere Ruhe und daher tue ich meine Arbeit gern.

Das ganze Jahr über hatte ich sehr nette Kontakte zu Menschen in aller Welt. Immer wieder bin ich erstaunt zu erfahren, wie einfach es geworden ist, sich schnell und unkompliziert mit Menschen aus den entlegensten Ländern zu verständigen. Und immer wieder bin ich überrascht, zu sehen, wie viele Menschen aus allen Kontinenten dieser Erde an der Schwälmer Weißstickerei interessiert sind.

Leider lässt sich eine meiner Visionen im Moment noch nicht verwirklichen. Meine Pläne, ein Internetmuseum für Weißstickerei zu etablieren, musste ich vorerst auf Eis legen. Reisen in ferne Länder und Aufenthalte in fremden Umgebungen sind nicht nur kostspielig, sondern auch sehr anstrengend. Daher hatte ich die Idee, ein Internetmuseum einzurichten, das man jederzeit bequem vom heimischen Sessel aus besuchen könnte. Dort könnte man verweilen, so oft und so lange man möchte. Leider ist dieses Projekt im Moment nicht realisierbar.
So suche ich nach einer praktikablen Lösung, Ihnen zu ermöglichen, historische und herausragende zeitgenössische Schwälmer Weißstickerei von zu Hause aus zu betrachten.
Ich habe da auch schon so eine Idee………

Auf alle Fälle aber möchte ich im kommenden Sommer noch einmal eine neue, große Ausstellung mit Schwälmer Weißstickerei-Objekten zeigen. Die Vorbereitungen laufen bereits – ich hoffe, dass ich das Projekt bis zum Ende stemmen kann.

Dann hören Sie von mir!

Jetzt wünsche ich Ihnen alles Gute für das kommende Jahr; haben Sie Freude an der Schwälmer Weißstickerei und genießen Sie Stich für Stich.

Schwälmer Vogelbaum

Zu Weihnachten das traute Heim mit einem schönen Baum zu schmücken, ist bei uns eine jahrhundertealte, liebgewordene Tradition.
Für Sie habe ich nicht den üblichen Tannenbaum, sondern einen ganz speziellen Festtagsbaum kreieren lassen, den……

„Schwälmer Vogelbaum“

Vogelbaumbild - Framed Schwalm Bird Tree

Schon immer fand ich die Vogeldarstellungen in den überlieferten Zeugnissen der Schwälmer Weißstickerei besonders faszinierend. Sie waren einfach umrissen, abstrahiert im Detail, aber vielfältig in den gezeigten Formen. Denn nicht nur die Taube als Symbol des Friedens wurde dargestellt, sondern auch der Spatz, der für Fruchtbarkeit stand. Daneben gab es Abbildungen von Schwalbe, Storch, Hahn, Specht, Wiedehopf , Zaunkönig, Ente und Pfau – und vielleicht sind auch noch andere darunter. Alle Vögel, die den Schwälmer Frauen interessant erschienen oder in ihrem Leben eine Rolle spielten, wurden in der Schwälmer Weißstickerei festgehalten.

Beim Betrachten meiner Sammlung der verschiedenen historischen Vogelmotive kam mir der Gedanke, möglichst viele von ihnen in einen typischen Schwälmer Lebensbaum zu setzen und darin auch eine typische Schwälmer Krone zu integrieren.

An Ideen mangelt es mir nicht, nur habe ich leider ein mangelhaftes zeichnerisches Talent. Daher bat ich eine malerisch versierte Künstlerin, einen Baum nach meinen Vorstellungen zu entwerfen.
Ich erhielt eine wunderschöne Zeichnung. Leider ist diese Künstlerin aber nicht gleichzeitig auch Stickerin, weshalb ihr Entwurf nicht ohne entsprechende Anpassung in Weißstickerei umzusetzen war. Also beauftragte ich eine erfahrene Stickerin und Designerin, den Entwurf umzuarbeiten und auf die Bedürfnisse der Schwälmer Weißstickerei abzustimmen. Das tat sie mit großem Erfolg. Ihre Handzeichnung übergab ich sodann einer Grafikerin, die ihr den letzten Feinschliff gab. Diese biete ich Ihnen nun als Download-Datei an. Enthalten ist ein Blatt mit der Gesamtkontur, eine um 162 % vergrößerte Kontur auf 2 Seiten und eine um 213 % vergrößerte Kontur auf 4 Seiten. Sie können jedoch auch selbst noch weitere Größen erstellen.
Vogelbaum_-_Kontur

Für diejenigen, die gern wissen wollen, wie ich meinen Schwälmer Vogelbaum gestickt habe, biete ich eine zweite Version an. Diese Download-Datei enthält beides – neben der Kontur (siehe oben) wird auch eine 11-seitige Kurzanleitung geliefert. Daraus kann man ersehen, welche Fadenauszüge vorgenommen und welche Flächenfüllmuster gewählt wurden (die detaillierte Beschreibung dieser Flächenfüllmuster finden Sie allerdings nicht hier, sondern in meinen Büchern). Viele Fotos in Originalgröße unterstützen Sie beim Nacharbeiten des Projektes.
Vogelbaum_-_erweitert

Das Muster ist – ja nach Größe – geeignet zum Besticken von Wandbildern, Türvorhängen, Gardinen, Kissen und Tischläufern.

Sind Sie von diesem Design genauso begeistert wie ich?
Vielleicht ist ja unter Ihrem Weihnachtsbaum noch ein Plätzchen frei ……

…. wie auch immer, ich wünsche Ihnen in jedem Falle ein frohes Fest.

Kleines Projekt – Herzen in Metallrahmen

Vor einigen Wochen schickte mir Méri aus Portugal verschiedene Muster in Portugal gebräuchlichen Leinens.
unterschiedliche Leinen | different linens
Sie bat mich zu prüfen, ob dieses Leinen für die Schwälmer Weißstickerei geeignet sei. Gern entsprach ich ihrer Bitte.

Zuerst möchte ich erwähnen, dass auch alle anderen Leinenwebereien neben „Weddigen“ Leinen produzieren könnten, das für die Schwälmer Weißstickerei geeignet ist. Aber nicht alle tun es – viele haben andere Schwerpunkte gesetzt. Und solange ich keinen anderen Produzenten kenne, empfehle ich „Weddigen“, weil das richtige Material so sehr wichtig ist.

Wenn Leinen als „Zweite Wahl“ gekennzeichnet ist, bedeutet das nicht, dass das Leinen unbedingt von schlechter Qualität sein muss. Zum Beispiel können kleine Webfehler auftreten, die meist durch einen roten Faden am Rand oder einen roten Klebepunkt gekennzeichnet werden. Dieses Leinen ist perfekt für kleine Projekte, da man um die fehlerhaften Stellen herum schneiden kann.
Nicht jede Stickerin teures Leinen leisten und muss mit dem auskommen, was sie hat.
Fadenzähler | thread counter
Auf den ersten Blick machten alle Leinenmuster, die Meri mir gesandt hat, einen guten Eindruck.
Ich nahm meinen Fadenzähler und sah, dass alle Leinen 15-fädig sind. Alle sind gleichmäßig und dicht gewebt. Nur die Fadenstärke des grünen Leinens differiert ein wenig zu stark.

Leinen Meri mixed 15-fädig
Leine Meri mixed white 15-fädig
Leinen Meri pure 15-fädig
Leinen Meri pure white 15-fädig

Leinen mit Beimischungen werden wegen der leichteren Pflegeeigenschaften für Kleidung verwendet. Für Tischwäsche sollte nur reines Leinen Verwendung finden. Denn durch die Schönheit des erlesenen Materials entfaltet die fertige Stickerei erst ihre wahre Pracht und Eleganz.
So nahm ich die beiden Rein-Leinen-Muster und bestickte sie. Das erste Resultat können Sie unter „444“ sehen, das zweite wird unten gezeigt. Es war kein Problem, die Fäden zu ziehen.
herzförmiger Metallrahmen | metallic heart frame
Öffnung des Rahmens | opening of the frame
Zufällig entdeckte ich offene Metallrahmen in Herzform (Ernsting´s family/ MOD/217645- 003/339795) und hatte den Einfall, sie mit bestickten Herzen zu füllen. Um die passende Herzkontur zu erhalten, legte ich den Rahmen auf ein Blatt Papier und führte den Stift um die Außen- und Innenseite. Ich verkleinerte die Zeichnung um 10 %. Dann markierte ich mir die Position der mittleren Längsachse auf dem Leinen mittels kurzer Vorstiche und bügelte das Muster auf.
aufgebügelte Kontur | ironed on design
Über die innere Linie arbeitete ich Knötchenstiche und dicht nach innen daneben Kettenstiche.
Danach füllte ich die Fläche mit dem Limet-Muster „geteiltes Herz“ von Seite 47 meines Buches “Limetrosen I”.
gesticktes Muster | embroidered pattern
Die äußere Linie markierte ich mit kurzen Vorstichen.
Faden-Markierung | thread marked line
Ich wusch, stärkte und bügelte das Teil. Dann rechts auf rechts, nähte ich die beiden Lagen knapp innerhalb der Linie zusammen. An einer geraden Stelle ließ ich ein Stück offen, um später die Füllung hineinstecken zu können.
2 Teile zusammennähen | 2 layers sewn together
Der überstehende Stoff wurde mit Saumzugabe abgeschnitten. Diese muss an den Spitzen schmaler ausfallen. An den Rundungen wurde die Saumzugabe eingeschnitten.
zurückgeschnittene Nahtzugabe | trimmed seam allowance
Die Saumzugabe wurde auseinander gefaltet und entlang der Naht glatt gestrichen.
ausgestrichene  Naht | smothed seam allowance
Dann wurde die Innenseite nach außen gewendet und das Herz mit Füllwatte gefüllt.
gewendet Arbeit | turned inside out
Die verbliebene Öffnung wurde mittels kleiner Stiche geschlossen. Das fertige Herz wurde im Rahmen platziert.
gefülltes Herz im Rahmen platziert | filled heart placed in frame
Wie Sie sehen können, sieht das Muster hübsch aus. Das Leinen ist absolut geeignet.
fertige Dekoration | finished decoration
Zwei dieser Herzen dekorieren mein zu Hause.