Flächenfüllmuster Nr. 572

Kategorie: Limet-Muster
verwendetes Leinen: 13,5-fädig
verwendetes Garn: Vierfachstickgarn Nr. 20
angewandte Stiche: halbe Rosenstiche/halbe Rosenstichvaiante und Marbuger Grundstiche
Mitte: Kreuzung zweier Fadenrinnen
Breite eines Mustersegmentes = 25 Gewebefäden

Das im Folgenden gezeigte Muster ist nur eine Arbeitsprobe. Eingebettet in eine Motivfläche findet man das Muster am Ende dieses Beitrages.

Zuerst erstellt man ein Limetgitter durch abwechselndes Ziehen eines Fadens zwischen drei stehen bleibenden Fäden – sowohl horizontal als auch vertikal.

Man sticht 1 Kästchen oberhalb des Zentrums aus,

*überquert 2 (!) Gewebefäden nach links, sticht ein und kommt im Ausstichloch wieder heraus.

Man überquert 3 Gewebefäden nach oben, sticht ein und kommt im Ausstichloch wieder heraus.

Man überquert 3 Gewebefäden nach rechts, sticht ein und kommt im Ausstichloch wieder heraus.

Man überquert 2 (!) Gewebefäden nach unten, sticht ein und kommt im Ausstichloch wieder heraus. Der erste halbe Rosenstich mit einer halben Rosenstichvariante hat sich gebildet.

Man überquert den letzten Stich, sticht ein und kommt ein Kästchen diagonal nach oben links wieder heraus. *

Dies ist der Mittelpunkt des nächsten halben Rosenstiches mit einer halben Rosenstichvariante. Von hier aus wiederholt man die Arbeitsschritte (*)

bis zum Ende der Reihe.

Man dreht die Arbeit um 180 ° und stickt eine Reihe in gleicher Weise daneben,

so dass die vier freibleibenden Fäden ein Quadrat bilden.

Ohne die Arbeit zu drehen, stickt man Marburger Grundstiche von unten nach oben und

zurück von oben nach unten neben die Rosenstiche. Zuerst auf der einen, dann auch

auf der gegenüberliegenden Seite.

Durch den ständigen Wechsel von Doppelreihen mit halben Rosenstichen mit halben Rosenstichvarianten und Marburger Grundstichen bildet sich ein diagonales Streifenmuster.

Dieses Muster habe ich in dem Beitrag von Fumie Suzuki zum Globalen Schwälmer Mustertuch entdeckt.

Hier wurde es auf 16-fädigem Leinen gestickt.

Flächenfüllmuster Nr. 571

Kategorie: Limet-Muster
verwendetes Leinen: 13,5-fädig
verwendetes Garn: Vierfachstickgarn Nr. 20
angewandte Stiche: Kreuzstiche
Mitte: Vierer-Fadenbündel
Breite eines Mustersegmentes = 5 Gewebefäden

Das im Folgenden gezeigte Muster ist nur eine Arbeitsprobe. Eingebettet in eine Motivfläche findet man das Muster am Ende dieses Beitrages.

Zuerst erstellt man ein Limetgitter – sowohl horizotal als auch vertikal werden abwechselnd jeweils 4 Fäden stehen gelassen und 1 Faden ausgezogen.

Man sticht am unteren Rand eines Kästchens zwischen dem dritten und vierten Faden von rechts aus,

überquert das Kästchen nach oben und fasst dort die beiden mittleren Gewebefäden auf.

Diesen Schritt wiederholt man bis zum oberen Ende der Reihe.

Dort angekommen, dreht man die Arbeit nicht, sondern

stickt in gleicher Weise nach unten. Es bilden sich rechteckige Kreuze.

Weitere Reihen werden in gleicher Weise daneben gestickt, immer mit den nach oben führenden Stichen beginnend und

mit den nach unten führenden die Reihen fertig stellend.

So stickt man Reihe neben Reihe

bis die gesamte Fläche gefüllt ist.

Nun dreht man die Arbeit um 90° und stickt in gleicher Weise kreuzende Stiche

zuerst wieder von unten nach oben,

dann von oben nach unten.

Dadurch entstehen Doppelkreuze

die sehr erhaben wirken.

Dieses Muster habe ich auf der Schwälmer Tischdecke von „brubi“ entdeckt.

Hier wurde es auf 16-fädigem Leinen gestickt.

Schwälmer Tischdecke – rund (3)

Fasziniert von der Sorgfalt und Präzision, mit der brubi ihre bildhübsche Schwälmer Tischdecke geplant und mit welcher Liebe zum Detail sie die Stickerei vorbereitet hat, wollte ich meine Blogleser gern daran teilhaben lassen. Dazu hat brubi noch einmal ihre Ordner geöffnet, um entsprechende Bilder erstellen zu können – herzlichen Dank dafür.

Erste Stickversuche: Knötchenstich in verschiedenen Garnstärken und -arten, Kettenstich, Plattstich, Makrameestich

Übersicht 1: Garnzuordnung, Garnstärke und Fadenlänge zu den einzelnen Objekten, Festlegung der Sticharten.

Ausschnitt 1 aus Übersicht 1: Fadenlänge zu den einzelnen Objekten, Festlegung der Sticharten

Ausschnitt 2 aus Übersicht 1: Garnzuordnung und Garnstärke

Übersicht 2: zunächst nur Durchnummerierung der Motive,
später dann nach Zeichnungen und Probesticken nach und nach Festlegung des Musterverlaufs, des Fadenauszugs, der Stickrichtung und der Stickmuster.

Stickproben: diverse Sticharten ausprobiert, Kombination von Stickstichen gestickt.

Ausschnitt 1 aus Übersicht 2

Ausschnitt 2 aus Übersicht 2 mit Details 1, 2 und 3

Detail 1 große Blüte (fadengerade) Blütenmitte – skizziert

Detail 1, 2 und 3 – fertig gestickt

Stickproben:
kleines Läppchen oben links –
2. Muster von oben = gestickt in Detail 10 (obere Blütenblätter).
kleines Läppchen oben rechts –
Probe links unten = gestickt in Detail 3 (äußere Blütenblätter),
Probe rechts unten = gestickt in Detail 2 (innere Blütenblätter).
großes Läppchen unten –
Probe zwischen mittlerem und rechtem Ordenskreuz, oberer Bereich = gestickt in Detail 5 (große Tulpe geneigt 22,5 Grad).

Detail 5 (a + b) – große Tulpe (geneigt 22,5 Grad): Ermittlung von Fadenläufen,skizziert auf Transparentpapier – so kann man durch Wenden das spiegelbildliche Motiv erhalten

Stickproben von in in Frage kommenden Mustern

Detail 5 (a + b) – große Tulpe (geneigt 22,5 Grad): Entwurfskizzen und Anordnung der einzelnen Stich-Elemente

Detail 5 fertig gestickt

Für Detail 6 (a + b) – Knospe (leicht geneigt), Blütenmitte

wurde „französischer Stich – halb“ spiegelbildlich skizziert

und gestickt.

Für Detail 8 – große Blüte (diagonal) Blütenmitte –

wurden verschiedene Flächenfüllmuster skizziert.

Das linke angekreuzte Muster wurde gestickt, die anderen verworfen verworfen.

Detail 8 gestickt

Skizzen für Muster zu Detail 9 (große Blüte (diagonal) äußere Blütenblätter) – linke Seite gestickt, rechte Seite verworfen

Skizze zu Detail 9 – Musterverlauf vertikal – verworfen

Skizze zu Detail 9 – Musterverlauf horizontal – gestickt

Detail 9 gestickt

Detail 10 (a + b): große Blüte (diagonal) obere Blütenblätter: Skizzen zu Sternstich

Detail 10 gestickt

Große Blüte diagonal mit den Details 8, 9 und 10 fertig gestickt

Viele werden nun vielleicht denken, so viel Aufwand für eine Stickerei sei übertrieben. Aber wenn man bedenkt, dass diese Vorbereitungen nur knapp 40 Tage dauerten, die endgültige Stickerei aber fast vier Jahre (ohne die Unterbrechung) in Anspruch genommen hat, ist das Verhältnis durchaus akzeptabel. Und nur mit einer derart akkuraten Präparation war ein solch ausgesprochen einmaliges Ergebnis möglich. Die Mühe hat sich wahrlich gelohnt.

Nochmals herzlichen Dank an brubi für die Zurverfügungstellung all der Informationen. Wahrscheinlich wird kaum jemand die gesamte Akkuratesse übernehmen, aber einige Anregungen kann man durchaus hilfreich in die eigene Arbeit einfließen lassen.

Schwälmer Tischdecke – rund (2)

brubi – eine Stickerin, die anonym bleiben möchte – hat ihre traumhafte Schwälmer Tischdecke detailliert beschrieben und dankenswerter Weise erlaubt, diese Beschreibungen mit Ihnen zu teilen:


1/8 der Randborten-Stickerei
Bortenbreite ca. 20 cm


Details 1, 2 und 3: große Blüte (fadengerade)

Blütenmitte: Fadenauszug 2 zu 2, Grundstich,Rosenstich diagonal (Heft: Mustertücher „Lichte Muster, Seite 64), Stopfstichmuster „Raute“ Nr. 126 (Heft: Lichte Muster „Stopfstiche, Seite 66).

Innere Blütenblätter: Fadenauszug 2 zu 2, Grundstich, zwei Schlingstiche über drei Kästchen mit Richtungswechsel über Eck, Fadenweiterführung auf der Rückseite, gegengleich gestickt,

Äußere Blütenblätter: Fadenauszug 3 zu 1, Plattstich-Rauten aus 5 Stichen mit Richtungswechsel (Buch: Sticken von Lucinda Ganderton, Seite 101).

Detail 4: kleine Tulpe (fadengerade)
Fadenauszug 3 zu 1,
doppelte Limetrose „Ostertulpe – dicht“ (Heft: Limetrosen II, Seite 42)

Detail 5: große Tulpe (geneigt 22,5 Grad)
Fadenauszug 3 zu 1,
Stichkombination, in jeder 2. Tulpe spiegelbildlich gestickt, bestehend aus doppelter Limetrose „Ordenskreuz – versetzt gearbeitet“, hier einreihig (Heft: Limetrosen I, Seite 72), einfacher Limetrose „Limetrosen“, hier einreihig versetzt (Heft: Limetrosen I, Seite 27), Wickelstichstangen schräg, hier mit Richtungswechsel (Heft: Wickelstiche I, Seite 9).

Details 6 und 7: Knospe (leicht geneigt)

Blütenmitte: Fadenauszug 2 zu 2,
Französischer Stich – halb, hier in jeder 2. Knospe spiegelbildlich gestickt, (Heft: Mustertücher „Lichte Muster, Seite 32),

Äußere Blütenblätter:
aufliegender Hexenstich, in den Kettenstich eingehängt (Inspiration durch Heft: Frühe Schwälmer Weißstickerei).

Details 8, 9 und 10: große Blüte (diagonal)

Blütenmitte: Fadenauszug 2 zu 2,
Grundstich, Rosenstich senkrecht (Heft: Mustertücher „Lichte Muster, Seite 63),

Äußere Blütenblätter: Fadenauszug 2 zu 2,
Grundstich,Stopfstichmuster über 1 Kästchen, hier mit Richtungswechsel, 2- und 3-reihig, (Heft: Lichte Muster„Stopfstiche, Seite 83) mit Rosenstich-Füllung.

Obere Blütenblätter: Fadenauszug 4 zu 1,
Sternstich in Reihen (Buch: Ricami in bianco, Casa Editrice Mani di Fata, Seite 62, Muster „Fondo astelle“).

Detail 11: Krönchen (fadengerade – Eigenentwurf)

Kreise: Makrameestich,
Ringfüllung: Kästchenstich,
Halbkreise: Langettenstich,
Schrift: Kreuzstich, Text waagerecht „brubi“, senkrecht „2009 – 2014“.

Allgemeines zur Stickerei-Ausführung

Stoff: Reinleinen, 16-fädig von der Weberei Weddigen,

Stickgarne:
4-fach-Garne:
Nr. 12: Makrameestich, Knötchenstich, Spannstich, Langettenstich (Umrandung),
Nr. 16: Langettenstich, Schnürstich, Plattstich, Stielstich,
Nr. 20: Kettenstich, Schlingstich (Detail 1),
Nr. 25: Rosenstich (Details 1, 8 und 9), Stopfstich (Detail 1 und Detail 8),
Karomuster (Detail 11), Limetrosen und Wickelstich (Detail 4 und Detail 5),
Französischer Stich (Detil 6) und Hexenstich (Detail 7),
Nr. 30: Grundstich, Rosenstich-Füllung (Details 8, 9), Sternstich (Detail 10), Plattstich Rauten (Detail 3),
Sticktwist:
1-fädig: Schrift,
2-fädig: Unterlegung der Umrandung.
Beginn der Vorbereitung zum Sticken dieser Tischdecke am 20.09.2009.
Beginn der Stickarbeiten am 27.10.2009.
Fertigstellung der Stickarbeiten am 16.11.2014, 22:55 Uhr.

Reihenfolge der Stickarbeiten:
1. Blütenkonturen in Makrameestich (Stich von oben nach unten gestickt),
2. Stiele, Ranken, Herzen, Blattkonturen teilweise in Knötchenstich (Stich von oben
nach unten gestickt),
3. Blätter, Blattfüllungen, Blüten-Randfüllungen in Plattstich,
4. Knospen-Grannen in Spannstich
5. Blätter teilweise, Kreise und Halbkreise (Schnürloch) in Langettenstich,
6. Innere Blütenkonturen für die Füllmuster in Kettenstich,
7. Unterlegung Umrandung (Stichart vergessen), Umrandung in Langettenstich.
– mindestens 1 Jahr Pause –
8. Aussuchen, festlegen, skizzieren, probesticken außerhalb des Deckenbereiches, Fäden ausziehen, sticken, teilweise wieder entfernen u. ändern der Füllmuster.

Wie genau sich die Vorarbeiten gestalteten, um eine solch ausgefeilte und erstklassige Stickerei zu erzielen, erfahren Sie im nächsten Blogbeitrag.

Bleiben Sie dran!

Schwälmer Tischdecke – rund (1)

Heute darf ich ein exzellentes Meisterwerk der Schwälmer Stickkunst präsentieren – modern und dennoch zeitlos.

Schon vor vielen Jahren, als ich den Entwurf „Schwälmer Kreis“ von Maria Deistler aus Hopsten-Schale zum ersten Mal sah, war ich sofort von der Schönheit und Einzigartigkeit des Musters begeistert.

Erst auf den zweiten Blick fiel auf, dass das Design nicht ganz einfach zu sticken sein würde. Natürlich könnte man im Stil so mancher „alten“ Schwälmerin einfach beliebige Muster in die großen Flächen hineinarbeiten. Aber das würde dem Entwurf viel von seiner Eleganz nehmen.

Inzwischen habe ich einige nach dieser Zeichnung gestickte Exemplare bewundern können. Die absolute Krönung aber erzielte brubi aus Schleswig-Holstein – eine Stickerin, die anonym bleiben möchte – mit ihrer Stickerei.

Sie hat sich die Mühe gemacht, die Neigung der Flächen zu ermitteln und geeignete Füllmuster zu suchen. Es war sehr aufwändig, Fadenauszüge und Musterverläufe auf Probestücken zu testen. Doch der Aufwand hat sich gelohnt.

Auch, dass sie das Leinen zuerst gewaschen hat, um am Ende eine wirklich runde Tischdecke zu haben, hat sich gelohnt – selbst wenn das Ausziehen der Fäden dadurch bestimmt sehr viel mühsamer war.

Für jede Fläche wurden perfekt passende Füllmuster gefunden. Das Zusammenspiel der Muster wirkt hervorragend. Die Kombination von dichten und lichten Mustern zur Erzielung der Kontraste ist beeindruckend.

Die markanten Konturlinien durch den Einsatz von 12er Stickgarn und die Wahl von Makrameestichen in einigen Bereichen sorgen für ein ausgeglichenes Gesamtbild. Auch die Wahl der anderen Garnstärken finde ich richtig.

Schnürlöcher und Spiralen sind perfekt präzise gestickt. Die Ausarbeitung der Blätter – mal vollständig gefüllt, mal nur teilweise oder auch gar nicht, wie bei den kleinen Herzchen – ist harmonisch.

Ich benutze dieses Wort in Zusammenhang mit Stickereien nicht gerne, aber hier muss ich es verwenden: brubis Decke ist ein „Traum“!

Im September 2009 begonnen, hat sie die Schwälmer Tischdecke am 16.11.2014 fertiggestellt.

Sehen und lesen Sie selbst:

„Einige Füllmuster habe ich wieder entfernt und dafür andere Muster eingestickt. Immerhin ist es meine allererste Arbeit in Schwälmer Stickkunst, da musste ich mich erst etwas herantasten, um festzustellen, ob mir ein Füllmuster gefällt oder nicht.

Einige Ausführungen meiner Stickerei entsprechen nicht der originalen Schwälmer Sticktechnik. Aber ich dachte mir, die Vorlage ist doch sehr modern gehalten, da kann ich auch etwas flexibler in meinen Stichen sein.
Die Tischdecke hat einem Durchmesser von ca. 100 cm (das Original hat nur 75 cm Durchmesser).

Damit die Tischdecke auch exakt rund bleibt (sie liegt beinahe ganzflächig auf einem runden Tisch), habe ich den Stoff entgegen der Regel vor dem Aufzeichnen und Sticken bei einer Temperatur von über 60C gewaschen, anschließend leicht gestärkt und sorgfältig gebügelt.
Für die Größe der Blütenmotive erschien mir der typische Schwälmer Knötchenstich zu mickrig, deswegen habe ich die Motivkonturen alle in Makrameestich gestickt, das wirkt plastischer.

Bei den Füllmustern habe ich tagelang in Ihren Heften geblättert auch eigene Füllmuster-Kombinationen entworfen so, wie ich es passend und harmonisch fand.

Zunächst habe ich die einzelnen Füllmuster einschl. Kontur auf Papier skizziert, um festzustellen, ob das Füllmuster für diese Kontur geeignet ist. Dann habe ich Probestücke am Rand des Stoffes gestickt, um zu sehen, mit welcher Garnstärke dieses Muster am besten wirkt.

Das Ausziehen der Fäden war natürlich durch das Verdichten des Stoffes nach dem Waschen nicht mehr so leicht, aber mein Mann baute mir nach meiner Anweisung eine kleine Hilfe – eine zum Sticken unbrauchbar gewordene Nadel Nr. 26 mit stumpfer Spitze hat er mit einem Griff versehen (ähnlich wie eine Ahle). Damit konnte ich jeden einzelnen Faden gut anheben und Stück für Stück aus dem Stoff entfernen, ohne einen Krampf in der Hand zu bekommen.

Insgesamt gesehen war das Ganze allerdings eine Mammutarbeit, die ich mir da vorgenommen hatte. Mein Ehrgeiz hat es mir nicht immer leichtgemacht, und ich bin so manches Mal mit verkrampften, schmerzenden Gliedern und halbblinden Augen spät in der Nacht erst ins Bett gefallen, weil ich ein Füllmuster unbedingt noch fertig sticken wollte.

Aber alle Strapazen waren vergessen, als die Decke fertig war.
Als ich mit meiner Schwälmer Tischdecke begann, war ich immerhin schon 63 Jahre alt, da hatte die Feinmotorik und die Sehkraft trotz angepasster Brille und Lupe beim Sticken schon etwas gelitten. Bei Fertigstellung der Decke war ich dann 68 Jahre alt.“

Freuen Sie sich auf den nächsten Blogbeitrag mit vielen weiteren interessanten Details zu diesem bezaubernden Projekt:
Schwälmer Tischdecke – rund (2)
Schwälmer Tischdecke – rund (3)