Flächenfüllmuster 471

Nr. 471
Kategorie: Limet-Muster
angewandte Stiche: Rosenstiche und 7 Stiche der einfachen Limetrose
Diagonales Streifenmuster
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In das vorbereitete Limet-Fadengitter (längs und quer abwechselnd jeweils drei Fäden stehen lassen und einen Faden ausziehen) arbeitet man zunächst mit Vierfachstickgarn Nr. 25 Rosenstiche in die mittlere Diagonalachse.
Dann stickt man, mit Vierfachstickgarn Nr. 30, ausgehend von den Treffpunkten zweier Rosenstiche jeweils 7 Stiche der einfachen Limetrose gegen den Uhrzeigersinn. Für genauere Informationen greifen Sie bitte auf mein Buch „Limetrosen I“ zurück.

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Eine weitere Reihe aus jeweils 7 Stichen der einfachen Limetrose stickt man so dagegen, dass die Spitzen wie Zähne ineinandergreifen.
Anschließend arbeitet man eine weitere Reihe Rosenstiche.

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Jeweils 1 Reihe Rosenstiche und 2 Reihen Limetrosenviertel wechseln sich ab.

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Erst nach der Wäsche kommt der Reiz des Musters voll zur Geltung.
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Dieses Muster wirkt in vielen unterschiedlichen Konturen sehr hübsch.
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Schwälmer Konturenmuster (5) – Bogenverzierungen (4)

Fächerförmig angeordnete Bögen kann man in vielen verschiedenen Varianten besticken. Hier sind ein paar Beispiele. Das gleiche Design eines Granatapfels

Bogen_Konturwurde gewählt, um die Bögen

Bogen_fmit Knötchenstichen,

Bogen_gmit Plattstichen zwischen zwei Reihen von Knötchenstichen,

Bogen_hmit Schlingstichen,

Bogen_iund mit Kötchenstichen und Schlingstichen zu besticken.

Viele weitere Möglichkeiten kann man durch eigene Kreativität finden.

  • Vielleicht Knötchenstiche kombiniert mit Schlingstichen und Plattstichen;
  • oder Knötchenstiche mit Schnürlochbögen
  • oder Schlingstiche mit Schnürlochbögen;
  • oder mit Bouillonknoten als zusätzlicher Dekoration
  • oder …

Einmal mehr konnte ich hier die unendliche Vielfalt der sich bietenden Gestaltungsmöglichkeiten dieser faszinierenden Sticktechnik aufzeigen.

Rückblick und Ausblick auf 2015

Am Jahresende hält man gern inne und lässt die vergangenen Monate Revue passieren.

Das Highlight dieses Jahres war zweifelsohne meine Ausstellung.

Schwälmer Weißstickerei zu zeigen und begreifbar zu machen und damit eine überlieferte, regionaltypische Technik vor dem Vergessen zu bewahren, ist mein großes Anliegen. Ich bin stolz, dass ich nun bereits die zweite große Ausstellung erfolgreich installieren konnte, und froh darüber, den Platz zu haben, diese feine Sticktechnik auch weiterhin zu präsentieren. Besucher sind jederzeit willkommen!

In 2014 habe ich als Übung einzelner Schritte der Schwälmer Weißstickerei jeden Monat ein kleines Projekt vorgestellt. Ich konnte zeigen, wie man Flächenfüllmuster wirkungsvoll in unterschiedlichen Konturen einsetzen kann. Zudem habe ich viele verschiedene Flächenfüllmuster vorgestellt. Ich habe die Schwälmer Tracht dargestellt und über traditionelle Schwälmer Handwerkskunst berichtet. Hinweise zu Material und Ausstattung sowie nützliche Tipps rundeten die Beiträge ab. Und ich habe begonnen, spezifische Merkmale Schwälmer Konturenmuster zu beleuchten. Es war ein hartes Stück Arbeit, meinen Blog für Sie, liebe Leser, interessant zu halten.

Nächstes Jahr will ich auf all den Grundlagen, die ich in diesem Jahr gelegt habe, aufbauen. So werden die Projekte wohl etwas größer werden. Auch denke ich an eine Ideenwerkstatt, durch die ich Sie motivieren und inspirieren möchte, Ihre ganz persönliche individuelle Weißstickerei zu kreieren.

Und ich habe begonnen, an einer neuen großen Ausstellung mit Schwälmer Weißstickerei zu arbeiten. Ich stelle mir dabei verschiedene Themenbereiche vor und habe viele gute Ideen für neue, prächtige Muster. Hoffentlich kann ich meine Pläne verwirklichen – vielleicht schon im Herbst 2015, aber realistischer dürfte als Termin der Herbst 2016 sein.

All das wird zu gegebener Zeit hier zu lesen sein. Im Januar werde ich eine Pause einlegen, aber ab Februar bin ich wieder zurück.

Jetzt wünsche ich Ihnen das Beste für das kommende Jahr, haben Sie Spaß an Schwälmer Weißstickerei und genießen Sie jeden einzelnen Stich!

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Weihnachtbaumschmuck in Weiss

Dieses Jahr schmücke ich den Weihnachtsbaum in Weiss. Das Jahr über habe ich viele kleine Projekte für die „Tischdecke für alle Jahreszeiten“ gestickt. Dadurch habe ich jetzt auch einen wahren Schatz an Baumbehang. Er erlaubt mir, den Baum üppig, vielfältig und originell zu schmücken.

Gerade die Stücke, die mit lichten Mustern gearbeitet wurden, wie dieser Schnellball aus dem Januar, bringen einen fantastischen Effekt hervor, weil der Lichterglanz durchscheinen kann.
Weihnachtsbaumschmuck 1
Aber auch alle anderen sehen hübsch aus. Erkennen Sie sie wieder?
Weihnachtsbaumschmuck 2
An dieser Stelle möchte ich „Danke“ sagen:

Dank an Joey, meine Editorin. Ihre Arbeit macht es möglich, dass ich auch die englischsprachige Welt erreiche.

Dank an alle, die ab und zu Bücher oder andere Produkte von mir erworben haben. Ihre Unterstützung ist mir Verpflichtung und Ansporn, meinen Blog auch künftig lebendig, unterhaltsam und informativ zu gestalten.

Dank an alle, die meinen Blog nutzen, mit netten und aufmunternden Kommentaren begleiten und mir damit positive Energie schenken.

Allen wünsche ich

Frohe Weihnachten

Tischdecke für alle Jahreszeiten – Dezember: Zapfen

Tannenzapfen und Kieferzapfen sind die Muster der kleinen Projekte für den Monat Dezember. Ich wählte folgende Konturen:
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Die Zeichnung des Kieferzapfens ist im Original ca. 6,5 cm breit und 8,5 cm hoch.
Zapfen_02Die Zeichnung des Tannenzapfens ist im Original ca. 13 cm breit und 4,5 cm hoch.

Zuerst werden die Zeichnungen mittels Bügelmusterstift auf Butterbrotpapier übertragen und anschließend auf das Leinen gebügelt. Beide Konturen benötigen eine Schlingstichkante, um des Gewebe vor dem Ausfransen zu sichern. So werden auf 13,5-fädigem Weddigen Leinen mit Vierfachstickgarn Nr. 20 zuerst Knötchenstiche über die innere Linie gestickt.
Zapfen_03Beim Tannenzapfenmotiv werden mit Vierfachstickgarn Nr. 20 Kettenstiche zwischen die beiden Linien gestickt und dann mit sehr dichten Schlingstichen überdeckt.
Zapfen_04Beim Kieferzapfenmotiv werden mit Vierfachstickgarn Nr. 20 dichte Schlingstiche zwischen die Knötchenstichlinie und die Außenlinie gestickt. Um die Zackenform nachzubilden, werden sie teilweise als „geschnürte Messerspitzen“ gearbeitet.

Entlang der Knötchenstiche nach innen wird eine Reihe Kettenstiche, diesmal mit Vierfachstickgarn Nr. 30, gearbeitet.
Beide Konturen werden mit Limet-Flächenfüllmustern bestickt.

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Für den Tannenzapfen wählte ich „Muscheln“ (Limetrosen II, Seite 21).
Zapfen_07Für den Kieferzapfen wählte ich das Muster „Zapfen“ (Limetrosen I, Seite 73).
Zapfen_08Nach der Fertigstellung der Stickerei wurden die Teile gewaschen, gestärkt und gebügelt. Dann wurden die Zapfen ausgeschnitten.
Solche ausgeschnittenen Teile kann man bei Bedarf jederzeit schnell und einfach waschen und bügeln, man darf sie aber nie schleudern!
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Zapfen_10Die Zapfen können neben der Zierde einer Tischdecke auch sowohl als nette herbstliche Dekoration
Zapfen_11als auch zum Schmücken des Weihnachtsbaumes Verwendung finden.
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