Schwälmer Band (9)

Füllungen von Abschnitt 4 a II

Um den Fadenauszug der kleinen Kreise der Ungleichheit des Gewebes etwas anzupassen, wird Fadenauszug 4/3:1 vorgenommen.

Ein Sternenmuster wird in die Fläche gestickt – Vierfachstickgarn Nr. 25.

Die große Tulpe erhält einen besonderen Fadenauszug, um eine Abwandlung des Musters Nr. 570 aufzunehmen – Fadenauszug 5-3-3-5:3.

Über die 5-er Fadengruppen werden zick-zack-förmig Wickelstiche gearbeitet.

Die verbliebenen Reihen werden mit 3-seitigen Rosenstichen bestickt.

Die Tulpenmitte erhält einen Fadenauszug 2:4

und wird mit Flächenfüllmuster 576 unter Verwendung von Vierfachstickgarn Nr. 25 bestickt.

Der Flügel des kleinen Vogels erscheint mir zu klein für ein Flächenfüllmuster mit Fadenauszug. Daher wird die Fläche mit Kettenstichen (Vierfachstickgarn Nr. 20) gefüllt.

Allerdings fallen die Ränder unsauber aus, so wird ausnahmsweise eine Kettenstichrunde über den Rand gearbeitet (Vierfachstickgarn Nr. 30)

Das Mini-Tränende-Herz erhält einen Fadenauszug 2:1

und als Füllmuster „Grundstich verkehrt“ mit Vierfachstickgarn Nr. 30.

So ist nun auch Abschnitt 4 a II fertig bestickt.


Schwälmer Band – Konturenmuster
Schwälmer Band (1) Musterübertragung
Schwälmer Band (2) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 5
Schwälmer Band (3) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 4
Schwälmer Band (4) Vorbereitende Arbeiten von den Abschnitten 3 – 1
Schwälmer Band (5) – Füllungen von Abschnitt 5 II
Schwälmer Band (6) – Füllungen von Abschnitt 5 I
Schwälmer Band (7 – Füllungen von Abschnitt 4 b II
Schwälmer Band (8 – Füllungen von Abschnitt 4 b I

Schwälmer Band (8)

Füllungen von Abschnitt 4 b I

Der zweite Vogelbauch wird 3:1 ausgezogen,

und mit dem Limetrosenmuster „Gefieder“ (Limetrosen I, Seite 15) unter Verwendung von Vierfachstickgarn Nr. 25 verziert).

Der Flügel wird mit schrägen Schlingstichen (Vierfachstickgarn Nr. 16) gefüllt, die mit etwas Abstand gestickt werden.

Die Seiten der Glockenblumen erhalten schräg gesetzte Margeritenstiche, die Mittelteile je einen Margeritenstich, der mit drei Spannstichen befestigt wird (Vierfachstickgarn Nr. 20). Dadurch sehen diese Glockenblumen ganz anders aus als die im vorherigen Abschnitt gezeigten.

Die Fläche der Ovale ist relativ klein. Damit ein Flächenfüllmuster dennoch gut wirkt, wird Fadenauszug 2:1 vorgenommen.

Die Fläche wird mit Marburger Grundstich (Vierfachstickgarn Nr. 20) gefüllt.

Damit hat auch der nächste kurze Abschnitt Flächenfüllmuster erhalten.

Schwälmer Band – Konturenmuster
Schwälmer Band (1) Musterübertragung
Schwälmer Band (2) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 5
Schwälmer Band (3) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 4
Schwälmer Band (4) Vorbereitende Arbeiten von den Abschnitten 3 – 1
Schwälmer Band (5) – Füllungen von Abschnitt 5 II
Schwälmer Band (6) – Füllungen von Abschnitt 5 I
Schwälmer Band (7 – Füllungen von Abschnitt 4 b II

Schwälmer Band (7)

Füllungen von Abschnitt 4 b II

Der Kreis bietet sich für ein Nadelspitzemuster an. Da es viel einfacher ist, Nadelspitze über intaktem Gewebe zu arbeiten, wird der Stoff in der Mitte des Kreises vorerst nicht weggeschnitten. Zunächst werden Markierungen angebracht – ca. 4mm von der äußeren Kontur eine Kreislinie. Der Innenkreis wird in Achtel eingeteilt, wobei jede zweite Linie dem Fadenlauf folgt und die anderen diagonal dazwischen liegen. In gleichem Abstand vom Mittelpunkt aus werden alle acht Linien markiert.

Unter Verwendung von Vierfachstickgarn Nr. 16 werden zunächst Kopflochstiche (keine einfachen Schlingstiche) zwischen äußere Kontur und Kreislinie gestickt.

Dann werden Fäden dreifach über die geraden Linien gespannt und auf dem Rückweg dicht umwickelt, ohne das Gewebe dabei aufzufassen. Auch bei weiteren Stichen darf das Gewebe nicht aus Versehen aufgefasst werden. Der entstandene Mittelpunkt wird zweimal mit Stopfstichen umrundet.
Auf Höhe der Markierungen werden die geraden Stege durch Fadenspannen in zwei Runden kreisförmig verbunden. Diese Verbindungsstücke bilden die Basis für die Pyramidenzäckchen. Begonnen wird mit fünf Schlingstichen. Gearbeitet wird in Hin- und Herreihen, wobei jeweils um einen Schlingstich reduziert wird. Die Spitze wird an den Knopflochstichen des Randes befestigt, der Arbeitsfaden am Rand des Pyramidenzäckchen zur Basis zurückgeführt. Im nächsten Abschnitt wird das nächste Pyramidenzäckchen in gleicher Weise gearbeitet. Sind alle acht Pyramidenzäckchen fertig, kann man das Gewebe vorsichtig von der Rückseite des Arbeit aus wegschneiden. Der Doppelknoten des Knopflochstiches würde die Schnittkante verdecken.
Ich habe mich dazu entschlossen, das Grundgewebe stehen zu lassen.

Wie man die Pyramidenzäckchen arbeiten kann, findet man auch in meiner Publikation Randverzierende Schwälmer Nadelspitze – leicht gestickt.

Wenn man noch nicht viel Übung mit Pyramidenzäckchen hat, ist es gut, mit dickem Garn zu arbeiten. Dann kann man die einzelnen Stiche besser auseinanderhalten. Vierfachstickgarn Nr. 12 wäre also auch möglich – sofern vorhanden.

Die Spitze über dem Kreis erhält ein Muster ohne Fadenauszug: schräge, gegengleiche Schlingstiche mit etwas Abstand und mit den Schlingen entlang der Mittellinie (Vierfachstickgarn Nr. 20)

Auch die Glockenblumen erhalten ein Muster ohne Fadenauszug. Ich habe geschlossenen Fischgrätenstich (auch geschlossener Federstich genannt) gewählt (Vierfachstickgarn Nr. 25). Diesen Stich verwende ich auch gern, um breite Stiele darzustellen.

Das erste große Herz soll ein lichtes Stopfstichmuster erhalten. Der Fadenauszug wird 2:2 vorgenommen, das Fadengitter mit Grundstichen gesichert (Vierfachstickgarn Nr. 30).

Eigentlich wollte ich ein Muster mit einer diagonalen Struktur (Muster 128 oder 132 aus Lichte Muster `Stopfstiche´) sticken, habe mich dann aber für Muster 72 entschieden, weil sich die Schrägen des Musters besser der Kontur des Herzens anpassen.

So hat auch schon Abschnitt 4 b II Flächenfüllmuster erhalten.

Schwälmer Band – Konturenmuster
Schwälmer Band (1) Musterübertragung
Schwälmer Band (2) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 5
Schwälmer Band (3) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 4
Schwälmer Band (4) Vorbereitende Arbeiten von den Abschnitten 3 – 1
Schwälmer Band (5) – Füllungen von Abschnitt 5 II
Schwälmer Band (5) – Füllungen von Abschnitt 5 I

Schwälmer Band (6)

Füllungen von Abschnitt 5 I

Der Vogelbauch hat eine relativ große Fläche, die sich wegen ihrer Form zum Sticken des Limetmusters „Zapfen“ (Limetrosen I, Seite 79), allerdings von oben nach unten gestickt, anbietet. Damit das Muster nicht zu grob ausfällt, wird Fadenauszug 2:1 vorgenommen

und mit dem Muster unter Verwendung von Vierfachstickgarn Nr. 25 bestickt.

Ich meine, dass dieses Muster das Federkleid des Vogels gut darstellt.
Das Muster des gegenüber sitzenden Vogels wird spiegelbildlich gearbeitet.

Bei den kleinen Glockenblumen werden die äußeren Blütenblätter mit Kettenstichen (Vierfachstickgarn Nr. 30) umgeben.

Die Blütenmitte erhält einen einfachen horizontalen Fadenauszug 3:1.

in den mit Vierfachstickgarn Nr. 25 Mückenstiche gestickt werden.

Die gegenüberliegende Blüte wird im Mittelteil ebenfalls mit Mückenstichen bestickt.

Man könnte die Blütenblätter der Nelke noch mit Margeritenstichen verzieren, ich habe sie unbestickt gelassen wie auch den Kamm des rechten Vogels, dessen mittlere Schwanzfeder und das Zentrum des Flügels.

Schwälmer Band – Konturenmuster
Schwälmer Band (1) Musterübertragung
Schwälmer Band (2) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 5
Schwälmer Band (3) Vorbereitende Arbeiten von Abschnitt 4
Schwälmer Band (4) Vorbereitende Arbeiten von den Abschnitten 3 – 1
Schwälmer Band (5) – Füllungen von Abschnitt 5 II

Schwälmer Band (5)

Füllungen von Abschnitt 5 II

Nachdem alle Vorarbeiten erledigt sind, kommt die spannende Zeit der Entscheidungen zu den Flächenfüllmustern. Das Muster hat ca. 80 Motive. Die spiegelbildlichen werden mit den gleichen Mustern verziert. Dennoch bleiben ca. 50 verschiedene Motive übrig, die ich mit mit einer breiten Palette unterschiedlicher Möglichkeiten zur Füllung versehen will. Ich beginne am unteren Rand und arbeite mich Stück für Stück nach oben vor.

Zunächst werden die zu füllenden Flächen mit Kettenstichen umgeben (Vierfachstickgarn Nr. 30). Dann wird der gewünschte Fadenauszug vorgenommen.

Ich stelle fest, dass sich die Fäden sehr gut ausziehen lassen.

Der Korb soll das Wickelstich-Limetmuster „Zaungeflecht – doppelt mit Lücke“ (Wickelstiche Seite 75) erhalten (Vierfachstickgarn Nr. 20).

Auch bemerke ich, dass der obere Rand der Fläche schief verläuft. Daher versuche ich, das Muster so zu setzen, dass dies am Ende nicht mehr sofort ins Auge fällt – der Fokus liegt auf der vorletzten Reihe mit den doppelt breiten Wickelstichen und den freien Flächen dazwischen.

Die Räume in den Griffen des Korbes versehe ich zunächst nur mit einer Umrandung aus Kettenstichen. Ich werde erst später entscheiden, ob ich hier auch ein Muster einarbeite.
Nach vorläufiger Fertigstellung der vollständigen Stickerei am Schluss finde ich die Griffe des Korbes in der Gesamtbetrachtung zu leer. Daher nehme ich Fadenauszug 3:1 vor

und besticke die Fläche mit Marbuger Grundstichen (Vierfachstickgarn Nr. 20).

Die Kreise sollen ein lichtes figürliches Muster erhalten. Dazu erstelle ich ein lichtes Fadengitter mit einer Kreuzung zweier Fadenrinnen im Zentrum und sichere es mit Grundstichen (Vierfachstickgarn Nr. 30). Da das Gewebe nicht gleichmäßig ist, erhalte ich horizontal mehr Kästchen als vertikal. Mein angedachtes Muster – Herzen ähnlich Flächenfüllmuster 470 – eignet sich nicht, weil die unterschiedlichen Abstände nach oben und unten bzw. zu den Seiten dadurch hervorgehoben würden.

In einem entsprechenden Raster zeichne ich verschiedene Entwürfe, bis ich einen passenden gefunden habe.

So entscheide ich mich für ein Muster, das die Diagonalen betont und daher an den Endpunkten gleich weit vom Rand der Fläche entfernt ist.
Die Stopfstiche werden mit Vierfachstickgarn Nr. 20 gearbeitet.

Das kleine Herz erhält einen einfachen vertikalen Fadenauszug 3:1.

Wickelstichstangen, in der Schräge der Form angepasst, werden mit Vierfachstickgarn Nr. 20 gestickt.

Das Mittelteil der Tulpe soll das Limetrosenmuster „Netzpatent“ erhalten (Limetrosen I, Seite 70). Damit das Muster aber nicht zu klobig wirkt, reduziere ich den Fadenauszug und ziehe 2:1.

Das Muster wird mit Vierfachstickgarn Nr. 25 gestickt.

Der äußere Tulpenteil soll ein horizontales Streifenmuster erhalten – Reihen einfacher Rosettenstiche sollen sich mit Reihen von Wickelstichstangen abwechseln. Dazu wird ein Limetfadengitter 3:1 erstellt.

Mit Vierfachstickgarn Nr. 20 wird das Muster gestickt.

Die Ovale sollen ein lichtes, diagonales Streifenmuster erhalten, Da die Flächen relativ schmal sind, wird Fadenauszug 2:1 vorgenommen.

Ich wähle ein Muster ähnlich Flächenfüllmuster Nr. 550, aber mit jeweils nur einer Reihe Rosenstiche und Grundstiche, gestickt mit Vierfachstickgarn Nr. 25.

So hat der Abschnitt 5 II sehr abwechslungsreiche Flächenfüllmuster erhalten, die mir im Zusammenspiel sehr gut gefallen.

Schwälmer Band – Konturenmuster
Schwälmer Band (1) Musterübertragung
Schwälmer Band (2)
Schwälmer Band (3)
Schwälmer Band (4)