Wie in dem Beitrag „Verkaufe handgewebtes Leinen“ bereits angekündigt, zeige ich hier nun einen Kissenbezug, der aus diesem Leinen gefertigt wurde.
Von dem 92 cm breiten Leinen wurden 44 cm abgeschnitten, um am Ende ein Kissen der Größe 40 cm x 40 cm zu erhalten.
Ein passendes Motiv wurde aufgedruckt.
In den Vergrößerungen sieht man deutlich die Mängel des Leinens: Passagen mit dickeren Fäden wechseln mit solchen dünnerer Fäden;
viele kleine und größere Flecken sind über die gesamte Fläche verteilt;
ein deutlicher Fehler ist im unteren Bereich des Korbmotivs zu sehen. Wie mit dem Fehler umgegangen wurde, zeige ich im nächsten Blogbeitrag.
Das Leinen wurde bestickt, gewaschen/gekocht und gebügelt. Danach hatte das Stück die Größe 92 cm x 43 cm – ist also nur ganz geringfügig eingelaufen.
Da das Leinen relativ dickt und sehr dicht gewebt ist, muss man sich erst an die Verarbeitung gewöhnen. Ein etwas höherer Kraftaufwand ist nötig, um die Nadel durch den Stoff zu ziehen. Dafür kann man die Stiche aber sehr exakt platzieren,
wodurch schöne Blättchen und Spiralen erzielt werden.
Der Fadenauszug gestaltet sich trotz der Dichte der Fäden ganz passabel – die Fäden reißen sowohl in Kette als auch in Schuss kaum einmal – auch nicht bei längeren Distanzen.
Sowohl einfache Durchbruchmuster
als auch lichte
und Limetmuster
entfalten eine gute Wirkung. Diese kommt erst nach der Kochwäsche voll zur Entfaltung, wie die Bilder vor
und nach der Wäsche klar verdeutlichen.
Auch Zierstiche lassen sich exakt positionieren,
was zu einem sehr positiven Gesamteindruck führt.
In den Bildern sind deutlich die Fadenverdickungen des Leinens, kleine Knoten und kleine Webfehler zu sehen. Sie wirken sich nicht negativ auf den Gesamteindruck aus. Die Flecken sind nach der Wäsche rückstandslos verschwunden.
































































